MSI RTX Triple Threat

Arbeitsspeicher ist gut ein Drittel billiger als vor einem Jahr

Meldung von doelf, Mittwoch der 02.01.2019, 15:23:24 Uhr

Obwohl das vierte Quartal für das Geschäft mit Computern und Mobilgeräten extrem wichtig ist, haben die DRAM-Preise auch im Dezember weiter nachgegeben. Den deutlichsten Einbruch verzeichneten abermals die DDR3-Chips, deren Kurs um mehr als fünf Prozent gefallen ist, doch auch die 8Gb-DDR4-Chips liegen mit einem Minus von über 4,5 Prozent nicht weit dahinter.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 6,352 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 4,57 Prozent weniger als Anfang Dezember, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (Dezember: -3,72%; November: -3,31%; Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um rund ein Drittel (33,78 Prozent) billiger geworden.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,020 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante lediglich um 2,49 Prozent gefallen und damit nochmals schwächer als in den Vormonaten (Dezember: 3,01; November: -7,80%; Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart allerdings einen Preisrutsch um 37,97 Prozent, den größten in diesem Feld.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,570 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 5,34 Prozent nachgegeben. Das ist etwas weniger als im Dezember (-5,86%), aber mehr als im November (-2,07%) und Oktober (-3,54%). Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 34,74 Prozent gesunken.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1465 US-Dollar wert und notierte damit um 1,15 Prozent über dem Stand von Anfang Dezember. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 4,59 Prozent eingebüßt.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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