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iPhone 11 und 11 Pro sind gefragt - Apple muss nachbestellen

Meldung von doelf, Freitag der 04.10.2019, 15:05:43 Uhr

Im Gegensatz zum mehrfach nachgebesserten iOS 13 präsentierte sich das iPhone 11 als würdiges, wenn auch wenig innovatives Flaggschiff. Den Käufern scheinen die neuen Modelle zu gefallen, denn Apple soll die Bestellungen bei seinen Zulieferern um zehn Prozent angehoben haben.

Dabei fehlt dem iPhone 11 in allen Varianten die Hype-Funktion des Jahres 2019: Die 5G-Unterstützung. Für die Praxis ist diese bisher kaum relevant, denn 5G-Netze sind dünn gesät. Zudem ist das iPhone 11 mit Gigabit-LTE, sofern verfügbar, alles andere als langsam unterwegs. Um den Aufreger des Jahres hat Apple ebenfalls einen Bogen gemacht: Das Falt-Display. Sollen sich doch Samsung und Huawei blutige Nasen mit überteuerten Vorserienprodukten holen!

Stattdessen liefert Apple solide Kost mit hoher Leistung und erstklassiger Kamera. Den Kunden scheint das gut zu schmecken, denn laut Wirtschaftsportal Nikkei hat Apple sein Produktionsziel um zehn Prozent bzw. acht Millionen Einheiten angehoben. Die Zulieferer wurden bereits angewiesen, ihre Produktionen entsprechend hochzufahren. Einzig die Top-Variante iPhone 11 Pro Max mit Preisen ab 1.249 Euro scheint zu schwächeln.

Wie Nikkei erklärt, hatte es Apple in diesem Jahr recht konservativ angehen lassen und zur Markteinführung weniger Geräte bestellt als 2018. Durch die nun erfolgte Anhebung um zehn Prozent werden die anvisierten Stückzahlen aber wieder an den Vorgaben von 2018 vorbeiziehen. Gefragt sind die Modelle iPhone 11 (ab 799 Euro) und iPhone 11 Pro (ab 1.149 Euro), die Bestellungen für das iPhone 11 Pro Max habe Apple indes leicht nach unten korrigiert.

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