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Flash-Speicher mit uneinheitlicher Preisentwicklung

Meldung von doelf, Samstag der 02.05.2020, 18:12:56 Uhr

Der COVID-19-Ausbruch hat den Preisanstieg für Arbeitsspeicher am Spot-Markt in Taiwan gestoppt, doch bei Flash-Chips ist die Kursentwicklung uneinheitlich. Während wir bei der Variante 3D-TLC einen Abschlag sehen, sind MLC-Chips im Laufe des April wieder teurer geworden.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man vorgestern - am 1. Mai war der Handel wegen des Feiertags geschlossen - durchschnittlich 2,745 US-Dollar auf den Tisch legen. Dies entspricht einem Aufschlag von 6,31 Prozent, nachdem wir Anfang April noch einen Kursverlust von 2,42 Prozent vermelden konnten. Schon zwischen Dezember und März war der Kurs immer schneller angestiegen (+1,91%; +2,17%; +4,20%; +5,71%), doch nie so deutlich wie in den vergangenen vier Wochen. Binnen Jahresfrist ist der Preis aber nur um 7,65 Prozent geklettert.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,375 US-Dollar. Nachdem wir Anfang April (+0,39%) und Anfang März (-0,39%) praktisch keine Bewegung gesehen hatten, liegt der jetzige Aufschlag von 2,59 Prozent in dem Bereich, welchen wir für Februar 2020 vermerkt hatten (+2,74%). Blicken wir ein Jahr zurück, müssen wir einen Aufschlag von 7,95 Prozent vermelden.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,325 US-Dollar. Dieser Preis ist binnen vier Wochen um 2,72 Prozent gefallen, nachdem wir schon im Vormonat ein Minus von 0,38 Prozent gesehen hatten. Über Monate hatte sich der Kurs dieser Chips sehr konstant entwickelt und war gegen Ende 2019 sogar gefallen. Doch dann kam das Jahr 2020 mit happigen Aufschlägen von 11,39, 6,85 und 5,21 Prozent zwischen Januar und März. Der Vergleich mit Mai 2019 offenbar daher eine Verteuerung um 11,76 Prozent.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1065 US-Dollar wert und notierte damit um 1,93 Prozent stärker als Anfang April 2020. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 1,20 Prozent eingebüßt. Auch wenn die Entwicklung derzeit uneinheitlich ist, gehen wir für die nähere Zukunft von leicht bis moderat fallenden Kursen aus.

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