Flash-Speicher: Kurse geben etwas nach
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Flash-Speicher: Kurse geben etwas nach

Meldung von doelf, Donnerstag der 04.07.2019, 16:46:56 Uhr

Während die Kurse für Arbeitsspeicher weiter ins Bodenlose stürzen, zeigt sich die Preisentwicklung der Flash-Chips gefestigt. Die Kurse am NAND-Spot-Markt in Taiwan sind seit Anfang Juni nur um 0,71 bis 1,30 Prozent zurückgegangen, während der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verloren hat. Aktuell darf man hierzulande folglich keine weiteren Preissenkungen erwarten.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,345 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 1,30 Prozent weniger als Anfang Juni. Nach einem stabilen Abwärtstrend (April: -4,96%; März: -4,13%; Februar: -4,15%; Januar: -6,99%) hatten sich diese Chips im Mai um 8,10 Prozent verteuert, waren im Juni dann aber wieder um 6,82 Prozent billiger geworden. Der heutige Durchschnittskurs liegt um 34,84 Prozent unter der Vorgabe von Anfang Juli 2018.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,088 US-Dollar. Preislich macht diese Variante nur dann Sinn, wenn ihr Einsatz aus technischen Gründen erforderlich ist. Die 32Gb-Chips hatten sich im März um 11,61 Prozent verbilligt, doch im April und Mai war ihr Kurs um 1,54 und 28,21 Prozent gestiegen. Auf ein Minus von 3,95 Prozent Anfang Juni folgt heute ein weiterer Rückgang um 1,18 Prozent. Seit Juli 2018 ist der Kurs um 18,44 Prozent eingebrochen.

Wer statt MLC die Variante TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) für seine Produkte einkauft, bekommt 256 Gb schon für 2,953 US-Dollar. Der Kurs der TLC-Chips ist mit einem Minus von gerade einmal 0,71 Prozent sehr konstant und hatte sich auch in den Vormonaten (Juni: -0,03%; Mai: +2,06%; April: -0,34%) kaum bewegt. TLC-Chips sind bei Schreibzugriffen langsamer als MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle), da immer drei Bit gelöscht und dann neu geschrieben werden müssen. Wir beobachten die Preisentwicklung dieser Chips erst seit März 2019.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1279 US-Dollar wert und notierte damit um 0,42 Prozent schwächer als Anfang Juni. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 3,27 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil ein wenig schmälert.

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