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Arbeitsspeicher: Die Preise sind weiter gestiegen

Meldung von doelf, Donnerstag der 05.03.2020, 13:55:13 Uhr

Nachdem uns 2019, abgesehen von einem kurzen Anstieg im Juli, stetig fallende DRAM-Preise gebracht hatte, summieren sich die Aufschläge im Jahr 2020 inzwischen auf rund 30 Prozent. Und während der Preisanstieg bei den DDR4-Chips ein wenig nachgelassen hat, zieht er bei den DDR3-Chips weiter an.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man heute 3,563 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Anstieg um 3,79 Prozent seit Anfang Februar 2020 entspricht. Nach Aufschlägen von 12,56 und 11,03 Prozent in den beiden Vormonaten, hat sich die Teuerung allerdings deutlich verlangsamt. Der aktuelle Kurs liegt um 29,71 Prozent über dem Tiefstand von Anfang Dezember 2019, zugleich aber auch um 34,66 Prozent unter dem Preis, der noch vor einem Jahr verlangt worden war.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 2,217 US-Dollar (+6,43%) - um die steigenden Preise abzupuffern, scheinen die Käufer wieder verstärkt zu kleineren Chips zu greifen. Verglichen mit Februar (+16,17%) und Januar (+9,00%) fiel die Teuerung jedoch auch hier geringer aus. Die 4Gb-DDR4-Chips kosten inzwischen 34,77 Prozent mehr als Anfang Dezember 2019, liegen aber noch um 20,11 Prozent unter dem Preis von März 2019.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,951 US-Dollar gezahlt. Damit bleiben die DDR3-Chips zwar günstiger als ihren DDR4-Pendants, doch ihr Preisanstieg hat sich nach 6,39 und 9,39 Prozent in den Vormonaten weiter beschleunigt und liegt nun bei 11,61 Prozent. Zieht man den Tiefstand von Dezember 2019 heran, beläuft sich der Aufschlag auf 29,89 Prozent. Zumindest liegt der Preis noch um 8,49 Prozent unter dem von März 2019.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1134 US-Dollar wert und notierte damit um 0,33 Prozent stärker als Anfang Februar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 1,81 Prozent eingebüßt. Da die aktuelle Corana-Krise die Kauflaune drückt und in China etliche Fabriken stillstehen, sinken die Absatzzahlen von Elektronikgeräten. Statt der für 2020 vorausgesagten Lieferengpässe könnte es damit wieder zu einem Überangebot und somit fallenden Speicherpreisen kommen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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