AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Borderlands 3"
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AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Borderlands 3"

Meldung von doelf, Samstag der 14.09.2019, 13:48:52 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.9.2 aktualisiert. Diese bringt weiteren GPUs Zugriff auf "Radeon Image Sharpening" und verspricht Leistungsgewinne von bis zu 16 Prozent für das Spiel "Borderlands 3". Gemessen wurde diese Steigerung mit einer Radeon RX 5700 XT bei Full-HD-Auflösung und der Voreinstellung "Badass". Als Referenz diente die Treiberversion 19.9.1.

Radeon Image Sharpening für Polaris
Das Nachschärfen der Bildausgabe ist nun auch für die Polaris-Karten der Baureihen Radeon RX 590, Radeon RX 580, Radeon RX 570, Radeon RX 480 und Radeon RX 470 verfügbar. Bisher hatte AMD diese Funktion nur für die Navi-Modelle RX 5700 XT und RX 5700 angeboten, dort auch für Direct X 9. Die Polaris-Umsetzung unterstützt derzeit nur DirectX 12 und Vulkan, zudem ist sie auf die Desktop-GPUs limitiert.

Ein behobenes Problem
Navi-Besitzer können endlich die Option "Enhanced Sync" nutzen, ohne einen Absturz von Windows und Programmen befürchten zu müssen, und auch das Abspielen von Videos im Webbrowser lässt Systeme mit Radeon RX 5700 nicht instabil werden. Und in den Radeon Einstellungen soll der Kerntakt für alle Modelle dieser Baureihe angezeigt werden. Es soll auch nicht mehr vorkommen, dass "Radeon ReLive" eine fehlerhafte oder stark gestörte Tonspur aufzeichnet. Mit aktivierter V-Sync wird die Framerate nicht mehr auf 30 FPS festgelegt, was zuvor bei einigen Bildschirmen mit 75 Hz Bildwiederholrate der Fall war.

Ungelöste Probleme
Texturprobleme plagen die späteren Passagen von "Sekiro: Shadows Die Twice" und auf einigen Konfigurationen neigt "Call of Duty: Black Ops 4" zum Stottern. Die Software "Open Broadcasting" hat bei Verwendung der AMF-Kodierung zuweilen Aussetzer und das Ein- bzw. Ausschalten von HDR kann im Zusammenspiel mit Radeon ReLive zu Abstürzen führen. Mit aktivierter Hardware-Beschleunigung bleibt Discord auf Systemen mit einer Radeon RX 5700 hängen und im Zusammenspiel mit bestimmten 75-Hz-Bildschirmen verursachen diese Grafikkarten Bildfehler.

Die übrigen Bugs sind alte Bekannte: FreeSync-Displays mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz bereiten der Baureihe Radeon RX 5700 Probleme, die sich in Form von Bildhaklern offenbaren. In den Radeon Einstellungen können die Optionen für den HDMI-Overscan und -Underscan fehlen, wenn der primäre Bildschirm an einer Radeon VII mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz läuft. Bleiben noch die erhöhten Speichertaktraten, welche die Radeon VII zuweilen im Leerlauf bzw. bei der Anzeige des Desktops anlegt.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen
Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.9.2 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.9.2 (optional)

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