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AVMs güstiger Mesh-Repeater mit Wi-Fi 6: FRITZ!Repeater 3000 AX


AVM: Neue FRITZ!OS-Updates und Labor-Versionen

Meldung von doelf, Mittwoch der 10.01.2024, 12:58:38 Uhr

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Seit Ende 2023 ist AVM wieder fleißig und arbeitet an neuen Labor-Versionen für die FRITZ!Boxen 5590 Fiber, 5530 Fiber, FRITZ!Box 7590 AX und 7530 AX. Im Vordergrund steht dabei der Betrieb dieser Router an Glasfaseranschlüssen. Darüber hinaus haben die FRITZ!Boxen 7530 AX, 6690 Cable, 5590 Fiber und 4060 sowie die FRITZ!Repeater 6000 und 3000 AX zum Jahresbeginn 2024 neue Updates erhalten, die auf den ersten Blick recht merkwürdig erscheinen: Sie tragen die selben Versionsnummern wie die vorherigen Updates aus 2023 und werden auch nicht automatisch installiert.

Neujahrs-Updates: Bitte gehen Sie weiter, hier hat sich nichts geändert
Obwohl AVM die neuen Updates für die FRITZ!Boxen 7530 AX, 6690 Cable, 5590 Fiber und 4060 sowie den FRITZ!Repeater 3000 AX offiziell auf den 1. Januar 2024 datiert, befinden sich diese erst seit dem 5. Januar 2024 auf dem Download-Server. Das Update für den FRITZ!Repeater 6000 ist bisher nur auf dem Download-Server zu finden, es datiert dort auf den 8. Januar 2024. Geräte der betroffenen Serien, die bereits das letzte Update aus dem Jahr 2023 nutzen, melden die neue Version nicht, da die Versionsnummern unverändert sind. Folglich werden die neuen Versionen auch nicht automatisch aufgespielt. Der Grund für die Neuveröffentlichung ist eine Patentklage von Huawei hinsichtlich des standard-essentiellen Patents (SEP) EP3337077, welches die Integration des Orthogonal Frequency Division Multiple Access (OFDMA) in Wi-Fi 6 beschreibt. Das Landgericht München I hatte am 10. November 2023 entschieden, dass AVM dieses Patent verletzt. AVM hat Rechtsmittel gegen diese Entscheidung eingelegt, um ein Verkaufsverbot seiner Router und Repeater zu verhindern. Um sich für den Fall einer erneuten gerichtlichen Niederlage abzusichern, hat AVM zusätzlich die Wi-Fi-6-Implementierung seiner Geräte überarbeitet und das Ergebnis sind die neuen FRITZ!OS-Updates. Für Nutzer gibt es somit keinen Grund, die überarbeiteten Versionen einzuspielen. Sollte der Einsatz des Wiederherstellungsprogramms erforderlich sein, kommt man um die neuen Versionen allerdings nicht herum und auch zukünftige Updates werden die veränderte Wi-Fi-6-Implementierung enthalten. Ob Updates für weitere Modelle wie die FRITZ!Box 7590 AX oder den FRITZ!Repeater 1200 AX geplant sind, ist derzeit noch unklar.

Neuerungen und Korrekturen in FRITZ!OS 07.70 Labor
Die Labor-Version 07.70 wird ausschließlich für die FRITZ!Boxen 5590 Fiber, 5530 Fiber, FRITZ!Box 7590 AX und 7530 AX angeboten. Im Fokus der Entwicklung steht hierbei der Einsatz an Glasfaseranschlüssen, für den die FRITZ!Boxen 5590 Fiber und 5530 Fiber prädestiniert sind, während die FRITZ!Boxen 7590 AX und 7530 AX ein externes Glasfasermodem benötigen. AVM hat die Router-Einrichtung beim Einsatz eines solchen Glasfasermodems vereinfacht und die voreingestellten Werte für den Up- und Downstream angepasst. FRITZ!OS zeigt nun auch die Geschwindigkeit zwischen dem WAN/LAN1-Anschluss der FRITZ!Box und dem Glasfasermodem (oder einem anderen vorgeschalteten Gerät) an. Bei den FRITZ!Boxen 5590 Fiber und 5530 Fiber meldet der Push-Service FRITZ!Box-Info Detailinformationen zum Glasfaseranschluss und es gibt eine überarbeitete Glasfaser-Übersicht. Für die Einrichtung diverser Glasfaseranbieter wurden unterstützende Hinweise zur Aktivierung integriert und generell wurde die Interoperabilität der FRITZ!Boxen zu verschiedenen Glasfasergegenstellen verbessert. Bei den DSL-Routern FRITZ!Box 7590 AX und 7530 AX wurde ein ADSL2-Interoperabilitätsproblem behoben und die Übersicht der DSL-Informationen überarbeitet. Die Voreinstellungen für die Internetradiosender des Deutschlandfunks wurden aktualisiert und der Internetanbieter Odido für die Niederlande ergänzt. Verbessert wurde auch die Stabilität sowie die Zuverlässigkeit von Telefonie und Zeitermittlung (NTP).

Neuerungen und Korrekturen in FRITZ!OS 07.58
Am 8. September 2023 hat die FRITZ!Box 5530 Fiber ein weiteres Update auf die Version 07.58 erhalten und am 12. September 2023 folgte die FRITZ!Box 5590 Fiber. Im Gegensatz zu FRITZ!OS 07.57 enthält diese Aktualisierung keine sicherheitsrelevanten Änderungen, sondern behebt einen Fehler, aufgrund dessen die PPP-Aushandlung mit manchen Gegenstellen scheitert. Das Point-to-Point Protocol kommt beim Verbindungsaufbau mit dem Internetanbieter zum Einsatz und umfasst die Zuteilung der öffentlichen IP-Adresse sowie der standardmäßigen DNS-Server. Sollte kein Internetzugriff mehr möglich sein, benötigt man einen anderen Internetanschluss, um das Update von AVMs FTP-Server herunterzuladen (FRITZ!Box 5530 Fiber, FRITZ!Box 5590 Fiber) und es dann manuell aufzuspielen.

Das Sicherheits-Update FRITZ!OS 07.57
AVM hat am 4. September 2023 ein Sicherheits-Update mit der Versionsnummer 07.57 veröffentlicht. Bis heute gibt es seitens AVM noch keine Details und in der Änderungsliste steht lediglich Stabilität und Sicherheit erhöht. Da so viele Router, darunter auch einige sehr alte Modelle, innerhalb kurzer Zeit ein Update erhalten haben, liegt die Vermutung einer 0-Day-Schachstelle, die bereits aktiv angegriffen wird, nahe. Für ältere Modelle, die kein Update auf FRITZ!OS 07.5x mehr erhalten werden, wurden die Versionen 07.31 und 07.30 veröffentlicht. Auch für ganz alte Router, die sich noch auf dem Versionsstand 07.1x oder 06.8x befinden, wurden Updates bereitgestellt. Da AVM keine einheitlichen Unterversionen verwendet, sondern diese bei jedem Modell individuell hochzählt, herrscht ein ziemliches Chaos. Hier zunächst ein Überblick hinsichtlich der bisher verfügbaren Updates. Weitere unten findet sich dann die vollständige Liste inklusive der jeweiligen Links.

  • FRITZ!OS 07.58 gibt es für die FRITZ!Box 5530 Fiber und 5590 Fiber
  • FRITZ!OS 07.57 gibt es für die FRITZ!Boxen 7590 AX, 7590, 7583 VDSL, 7583, 7530 AX, 7530, 7520 B, 7520, 7510, 7490, 6890 LTE, 6850 5G, 6850 LTE, 6820 LTE (v3), 6820 LTE (v2), 6690 Cable, 6660 Cable, 6591 Cable, 6590 Cable, 6490 Cable, 6430 Cable, 4060 und 4040 sowie für die FRITZ!Repeater 6000, 3000 AX, 3000, 2400, 1200 AX, 1200, 600 v2 und 600 sowie für das FRITZ!Smart Gateway sowie für FRITZ!Powerline 1260E, 1260 und 1240AX
  • FRITZ!OS 07.31 gibt es für die FRITZ!Boxen 7430, 3490, 5491 (GPON) und 5490 (AON) sowie für den FRITZ!Repeater 1750E
  • FRITZ!OS 07.30 gibt es für die FRITZ!Boxen 7580, 7560, 6820 LTE (v1) und 6430 Cable
  • FRITZ!OS 07.17 gibt es für die FRITZ!Boxen 7582 und 7581
  • FRITZ!OS 07.16 gibt es für den FRITZ!Repeater 310 sowie für FRITZ!Powerline 1240E
  • FRITZ!OS 07.15 gibt es für die FRITZ!Repeater 1160 und 450E sowie für FRITZ!Powerline 540E und 546
  • FRITZ!OS 07.14 gibt es für die FRITZ!Box 7362 SL
  • FRITZ!OS 07.03 gibt es für die FRITZ!Box 4020 und den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C
  • FRITZ!OS 06.89 gibt es für die FRITZ!Boxen 7272 und 3272
  • FRITZ!OS 06.88 gibt es für die FRITZ!Boxen 7412, 7390, 7360 v2 und 6840 LTE
  • FRITZ!OS 06.56 gibt es für die FRITZ!Box 7312
  • FRITZ!OS 06.36 gibt es für die FRITZ!Box 7360 v1
  • FRITZ!OS 06.35 gibt es für die FRITZ!Boxen 7360 SL, 6842 LTE, 6810 LTE
  • FRITZ!OS 06.34 gibt es für die FRITZ!Box 7369 und den FRITZ!Repeater 300E
  • Software-Version 2.13.0.2-43 für FRITZ!Powerline 1000E
  • Software-Version 2.13.0.2-38 für FRITZ!Powerline 1220E
  • Software-Version 2.13.0.2-7 für FRITZ!Powerline 1220
  • Software-Version 2.13.0.2-3 für FRITZ!Powerline 1000E v2
  • Software-Version 2.13.0.2-1 für FRITZ!Powerline 1210
  • Bisher noch ohne Update: FRITZ!Powerline 1000E T, 530E und 510E

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat die FRITZ!Box-Lücke in seine Datenbank aufgenommen. Der Eintrag [WID-SEC-2023-2262] AVM FRITZ!Box: Schwachstelle ermöglicht nicht spezifizierten Angriff stuft das Risiko als hoch ein, die CVSS Base Score wird mit 7,3 angegeben, die CVSS Temporal Score liegt mit 6,4 im mittleren Bereich. Der weitere Informationsgehalt ist mager: Ein Angreifer kann eine Schwachstelle in AVM FRITZ!Boxen ausnutzen, um einen nicht näher spezifizierten Angriff durchzuführen. Zumindest wird bestätigt, dass es sich um einen Remote-Angriff handelt, der Zugriff erfolgt demnach aus dem Internet und nicht aus dem lokalen Netzwerk. Für Verwirrung dürfte indes sorgen, dass das BSI alle Firmware-Versionen vor 7.57 für betroffen erklärt. Auch dies zeigt, dass AVM dringend an seinem Versionsschema arbeiten muss. Ob eine wichtige Schwachstelle behoben wurde, muss sich unabhängig vom Modell am Versionsstand erkennen lassen.

Neuerungen und Korrekturen in FRITZ!OS 07.56 und 07.55
AVM hatte zunächst die stabile Version 07.55 auf die Labor-Version 07.51 folgen lassen, doch aufgrund nachgereichter Korrekturen wurde daraus schnell die nun aktuelle Version 07.56. Neben einigen Anpassungen, Optimierungen und Korrekturen, von denen viele modellspezifisch sind, bringt FRITZ!OS 07.56 einen neuen Energiesparmodus, der den Energieverbrauch von WLAN, LAN und USB reduziert. Beim Umstieg auf eine neue FRITZ!Box überträgt ein neuer Assistent alle wichtige Einstellungen zu Internet, Telefonie (Anschlüsse, Geräte, Telefonbücher), Netzwerk (LAN, WLAN, Mesh) und Smart Home (Geräte und Profile) auf den neuen Router. Im Telefonietarif Telekom CompanyFlex können nun bis zu zehn Einzelrufnummern (MSNs) genutzt werden.

Die wichtigsten Neuerungen in FRITZ!OS 07.50
AVM spricht in Bezug auf FRITZ!OS 07.50 von über 150 Verbesserungen. Dazu gehören zahlreiche Fehlerkorrekturen, kleinere Optimierungen sowie kosmetische Anpassungen der Benutzerführung. Wir beschränken uns in der folgenden Liste auf die wichtigsten Punkte:

  • Terminkalender und Sprachklingel: Mit FRITZ! 07.50 bekommen die FRITZ!Fons M2, C4, C5 und C6 einen Terminkalender samt Erinnerungsfunktion. Die ebenfalls neue Sprachklingel kann solche Termine auch ansagen, zudem spricht sie den Namen eines Anrufers statt zu läuten, sofern dies gewünscht wird. Befindet sich die Rufnummer noch nicht im Telefonbuch, wird statt des Namens der Standort des Anrufers angesagt. Aktuell funktioniert die Sprachklingel nur, wenn ein MyFRITZ!-Konto eingerichtet ist.
  • WireGuard: Für den Aufbau von VPN-Verbindungen steht nun auch WireGuard zur Auswahl. WireGuard setzt auf UDP und ist daher schneller als IPsec oder OpenVPN. Seit dem Kernel 5.6 ist WireGuard in Linux integriert, die Software selbst steht unter der freien Lizenz GNU GPLv2. Allerdings scheint WireGuard auch höhere Anforderungen an die Hardware zu stellen, weshalb AVM auf älteren FRITZ!Boxen keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen konnte. Für die beiden Kabel-Router FRITZ!Box 6590 Cable und 6490 Cable wurde WireGuard daher komplett gestrichen und auf der nach wie vor sehr populären FRITZ!Box 7490 ist WireGuard nur eingeschränkt nutzbar.
  • Betrieb als Mesh Repeater: Befinden sich die FRITZ!Boxen 7590 oder 6890 LTE im Betriebsmodus Mesh Repeater, können diese nun beide WLAN-Frequenzbänder (2,4 und 5 GHz) nutzen, wodurch sich neben der Geschwindigkeit auch die Stabilität erhöht. Nach dem Update werden bestehende Verbindungen automatisch auf zwei Bänder erweitert.
  • Bedienoberfläche: FRITZ!OS hat eine visuelle Auffrischung bekommen. Das Menü wurde vom linken Bildschirmrand abgetrennt und die Seitenbreite der Konfigurationsfenster wurde auf eine bessere Lesbarkeit hin optimiert. Dies soll auf großen Bildschirmen mehr Übersicht schaffen, zugleich wurde aber auch die Darstellung auf Smartphones und Tablets verbessert.
  • FRITZ!DECT 440: Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverlauf können als zusätzliche Anzeige verwendet werden.
  • Smart Home: Mit Szenarien lassen sich mehrere Aktionen zusammenfassen, vordefiniert sind die beiden Szenarien Nach Hause kommen und Haus verlassen. Benutzer können eigene Szenarien sowie Vorlagen definieren. Noch einen Schritt weiter gehen Routinen, welche Geräte, Szenarien und Vorlagen auf Basis einer Wenn-Dann-Verknüpfung automatisiert starten. Man definiert zunächst den Auslöser (ein Gerät), legt dann die Bedingung (eine Zustandsänderung bzw. ein Ereignis) fest und wählt dann die gewünschte Aktion (ein Szenario oder eine Vorlage).
  • FRITZ!Box 6850 5G/LTE: Wenn die im Router eingesetzte SIM-Karte die Telefonie über LTE unterstützt (VoLTE), kann man nun direkt über die Mobilrufnummer dieser SIM-Karte telefonieren.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.31
FRITZ!OS 07.31 gab es seit März 2022 für die FRITZ!Box 7590 AX. Dieses Update verbesserte die Interoperabilität zu bestimmten ADSL2+ Gegenstellen. Auch die DSL-Stabilität und der Datendurchsatz wurden optimiert. Hier hatte die FRITZ!Box 7590 AX Probleme beim Supervectoring (35b), beim Vectoring (17a) sowie im ADSL2+ Betrieb. Im April folgte FRITZ!OS 07.31 für die FRITZ!Box 7583 und die FRITZ!Box 7583 VDSL, auch hier wurde die Stabilität und Interoperabilität der DSL-Verbindung verbessert. Auch die FRITZ!Box 7530 AX wurde im April 2022 auf FRITZ!OS 07.31 aktualisiert, bei diesem Modell brachte das Update allerdings verbesserte Anpassungen zur Unterstützung providerspezifischer Internetdienste. WICHTIG: Am 4. September 2023 wurde FRITZ!OS 07.31 als Sicherheits-Update für die Modelle FRITZ!Box 7430, 3490, 5491 (GPON) und 5490 (AON) bereitgestellt. Diese Router erhalten nur noch Sicherheits-Updates und werden nicht mehr auf FRITZ!OS 07.5x aktualisiert.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.30
Für die FRITZ!Box 3490 wurde FRITZ!OS 07.29 am zehnten August 2021 bereitgestellt, der Funktionsstand dieses Updates entsprach jedoch der Version 07.28. AVM musste für diesen Router ein zusätzliches Update einschieben, um den Internetzugang via MIC-Code-Eingabe für das Vodafone-Netz zu reparieren. Erst mit der Version 07.30 hatte die FRITZ!Box 3490 die Verbesserungen des allgemeinen FRITZ!OS 07.29 erhalten. Für die FRITZ!Box 7510 gab es seit Ende Januar 2022 ein FRITZ!OS 07.30. Dieses Modell war erst Ende 2021 mit vorinstalliertem FRITZ!OS 07.29 auf den Markt gekommen, doch mit der initialen Version war aufgrund eines PPPoE-Fehlers zuweilen keine Internetverbindung zustande gekommen. Das Update auf die Version 07.30 behob dieses Problem. Bei der FRITZ!Box 6850 5G reparierte das Anfang März 2022 veröffentlichte FRITZ!OS 07.30 die Erkennung von SIM-Karten des Anbieters Sunrise/Schweiz. Im Mai 2022 erschien dann auch ein FRITZ!OS 07.30 für die FRITZ!Box 4060 und optimierte dort die Kompatibilität mit DECT-Telefonen anderer Hersteller. WICHTIG: Am 4. September 2023 wurde FRITZ!OS 07.30 als Sicherheits-Update für die Modelle FRITZ!Box 7580, 7560 und 6430 Cable bereitgestellt. Diese Router erhalten nur noch Sicherheits-Updates und werden nicht mehr auf FRITZ!OS 07.5x aktualisiert.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.29
Dieses Update verbesserte die Aktualisierung von vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen und reparierte die eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit bei der Nutzung von Telefonie über IPv6. Weiterhin wurde die Kompatibilität mit einigen älteren Geräten wie Druckern und Scannern sowie mit macOS 12.0 (Monterey) verbessert. Wenn man den Internetzugriff auf Speichermedien über FTP bzw. FTPS aktiviert, zeigt FRITZ!OS ab der Version 07.29 die vom Router zufällig gewählte Port-Nummer an. Die Interoperabilität beim Einsatz verschlüsselter Telefonie wurde erhöht und mögliche Verbindungsverluste minimiert. Den beiden Kabel-Routern FRITZ!Box 6660 Cable und 6591 Cable brachte FRITZ!OS 07.29 zudem eine höhere Stabilität.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.28
FRITZ!OS 7.28 verbesserte die Stabilität des Systems und der WLAN-Verbindungen. Die SMB-Netzlaufwerkverbindungen für am Router angeschlossene USB-Datenträger wurden für macOS 11.3 (Big Sur) repariert und es wurden mehrere Änderungen im Bereich Telefonie vorgenommen. Hierzu gehörten notwendige Anpassungen zur Authentifizierung bei Google (Telefonbuch und Kalender), eine verbesserte Interoperabilität für CardDAV-basierte Online-Telefonbücher und die optimierte Behandlung von Rufumleitungen bei SIP-Trunks, welche eine Rufumleitung in der Rufphase unterstützen. Probleme bei der Ersteinrichtung aufgrund werksseitig vorinstallierter Konfigurationsprofile konnten ebenfalls beseitigt werden.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.27
FRITZ!OS 7.27 verbesserte die automatische Einrichtung von Rufnummern für Anschlüsse der Deutschen Telekom, die über ein Glasfasermodem laufen. Die Zuverlässigkeit von VPN-Verbindungen über Drittanbieter-Lösungen und der Zugriff auf WLAN-Geräte im Heimnetz über VPN wurden verbessert. Für WLAN-Verbidungen versprach AVM eine bessere Stabilität und mögliche Angriffe über fragmentierte Pakete (Fragattack) wurden unterbunden. Dazu kamen Korrekturen für unverschlüsselte WLAN-Netze sowie für die Nutzung bestimmter Funktionen auf DECT-Telefonen. Es wurden Änderungen für den Zugriff auf das Online-Telefonbuch von Google vorgenommen und Probleme bei der Eingabe von Google-Authenticator-Codes beseitigt. Es wurden mehrere Probleme mit Rufnummern im Tarif Telekom CompanyFlex sowie mit Telefonbucheinträgen ohne gültige Rufnummer repariert. Der Abbruch verschlüsselter Telefonate führte nicht mehr zu einem endlosen Klingeln und Dreierkonferenzen über analoge Telefone wurden stabilisiert.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.26 und 07.25
FRITZ!OS 07.26 bzw. 07.25 hatten Optimierungen für das Home-Office, darunter die Priorisierung von Geräten beim Internetzugriff und ein Journal für empfangene und gesendete Telefaxe, gebracht. Die Einstellungen zum Senden und Empfangen von Faxen wurden zusammengefasst sowie die Konfigurationsvariante Faxe nur senden ergänzt. Die Sprachqualität bei Telefonaten in Mobilfunknetze und ins Ausland wurde erhöht und die Telefonbucheinträge sowie die Konfiguration von Rufumleitungen und Rufsperren komplett überarbeitet. FRITZ! Smart Home bekam Unterstützung für kompatible Rollladensteuerungen über FRITZ!DECT 440, FRITZ!Fon und die Benutzeroberfläche der FRITZ!Boxen. Das FRITZ!Fon bekam die Wettervorhersage auf dem Startbildschirm und das FRITZ!DECT 440 erlernte das Messen der Luftfeuchtigkeit. Weitere Neuerungen waren das An- und Ausschalten des WLAN-Gastzugangs und der Anrufbeantworter per Tastendruck, eine einfachere Verteilung von Tickets zum Verlängern der Surfzeit in der Kindersicherung sowie eine direkte Zuweisung von Zugangsprofilen an Geräte.

Die Wartungsupdates FRITZ!OS 07.17, 07.16, 07.15, 07.14, 07.03, 06.89, 06.88, 06.56, 06.36, 06.35 und 06.34
Für einige ältere Modelle, deren Hardware nicht mehr auf FRITZ!OS 07.2x aktualisiert werden konnte, hatte AVM sporadisch Wartungsupdates veröffentlicht. Ende 2021 und Anfang 2022 hatten diese Wartungsupdates zwei sicherheitsrelevante Änderungen gebracht: Zum einen wurde die Aktualisierung von vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen verbessert (eine Korrektur aus FRITZ!OS 07.29), zum anderen wurden Maßnahmen gegen Fragattack, also gegen Angriffe auf das WLAN über fragmentierte Pakete sowie aggregierte MPDUs (A-MPDU), ergriffen (eine Korrektur aus FRITZ!OS 07.27). WICHTIG: Zwischen dem 4. und 20. September 2023 wurden FRITZ!OS 07.17, 07.16, 07.15, 07.14, 07.03, 06.89, 06.88, 06.56, 06.36, 06.35 und 06.34 für die FRITZ!Boxen 7582, 7581, 7412, 7390, 7369, 7362 SL, 7360 v2, 7360 v1, 7360 SL, 7312, 7272, 6842 LTE, 6840 LTE, 6810 LTE, 4020 und 3272 sowie für die FRITZ!Repeater 1160, 450E, 310 und 300E, den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C sowie für FRITZ!Powerline 1240E, 540E und 546 als Sicherheits-Update bereitgestellt. Die enthaltenen Sicherheitskorrekturen stammen aus FRITZ!OS 07.57.

Download für DSL-Router:

Download für Mobilfunk-Router:

Download für Kabel-Router:

Download für Glasfaser-Router:

Download für Router ohne Modem:

Download für Repeater:

Download für Powerline:

Ein # kennzeichnet jene FRITZ!OS-Versionen, die AVM aufgrund eines Patentstreits mit Huawei unter Verwendung der vorherigen Versionsnummer neu veröffentlicht hat.

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