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Firefox 112.0 und ESR 102.10.0 verfügbar

Meldung von doelf, Donnerstag der 13.04.2023, 20:51:03 Uhr

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Am Dienstag wurden der Firefox 112.0 und die ESR-Version 102.10.0 mit Langzeitunterstützung freigegeben. Während die Version 112.0 auch neue Funktionen bringt, konzentriert sich der Firefox ESR 102.10.0 auf die Korrektur sicherheitsrelevanter Fehler. Und davon gab es diesmal reichlich!

Passwörter und Videowiedergabe
Die Eingaben in Passwortfelder werden zum Schutz vor Mitlesern maskiert, doch gerade bei langen, komplexen Passwörtern vertippt man sich leicht. Daher gibt es nun die Möglichkeit, das Passwort sichtbar zu machen. Die entsprechende Option findet sich im Kontextmenü, welches man über die rechte Maustaste erreicht. Für Grafiklösungen von Intel wurde unter Windows die Überlagerung von softwaredekodiertem Videos aktiviert. Hierdurch verbessert sich die Qualität beim Herunterskalieren der Videoinhalte und auch die GPU-Auslastung wird reduziert.

Tab-Verwaltung und Chromium-Import
Mit dem Tastenkürzel STRG + SHIFT + T (macOS: CMD + SHIFT + T) ließen sich bisher geschlossene Tabs zurückholen. Gibt es in der laufenden Sitzung keine zuvor geschlossenen Tabs mehr, stellt das selbe Kürzel nun die vorherige Sitzung wieder her. Auch die Tab-Liste in der Tab-Leiste hat eine neue Funktion erhalten: Die Tabs in der Liste lassen sich neuerdings durch einen Klick mit der mittleren Maustaste schließen. Und unter Ubuntu Linux lassen sich ab sofort die Browser-Daten von Chromium importieren, sofern sowohl der Firefox als auch Chromium als Snap-Paket installiert sind.

Schutz vor Aktivitätenverfolgung
Für die Stufe Streng des Verbesserten Schutzes vor Aktivitätenverfolgung wurde die Liste bekannter Tracking-Parameter erweitert, was das Cross-Site Tracking weiter erschwert. In privaten Fenstern sowie mit der Einstellung Streng für den Verbesserten Schutz vor Aktivitätenverfolgung ist beim Firefox 112.0 ein Schutz vor E-Mail-Tracking aktiviert. Insbesondere Newsletter enthalten personalisierte Inhalte, über die der Absender nachvollziehen kann, ob und wann seine E-Mail gelesen wurde bzw. ob ein Link aus der E-Mail angeklickt wurde.

Änderungen
Zur Nutzung des U2F-Protokolls wird nun die WebAuthn API verwendet, die veraltete U2F Javascript API ist standardmäßig deaktiviert. Zur Not lässt sich die alte Programmierschnittstelle in about:config über die Einstellung security.webauth.u2f zurückholen. U2F bedeutet Universal Second Factor, es handelt sich um einen Industriestandard für eine allgemein anwendbare Zwei-Faktor-Authentisierung. Die Auswahlfelder für Datum und Zeit haben eine Schaltfläche zum Zurücksetzen erhalten, wie man sie von anderen Browsern bereits kennt.

Geschlossene Sicherheitslücken
Im Bereich der sicherheitsrelevanten Bugs hatten die Entwickler diesmal viel zu tun. Der Sicherheitshinweis zum Firefox 112.0 umfasst stolze 22 Einträge, darunter zehn von hohem Gefahrenpotential, acht mittelschwere Fehler und vier vergleichsweise harmlose Probleme. Einige der Fehler sind betriebssystemspezifisch. 13 dieser Schwachstellen wurden auch im Firefox ESR 102.10.0 geschlossen. Hier gab es immerhin noch sieben hochgefährliche, fünf mittelschwere und einen eher harmlosen Fehler.

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