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Das Windows 10 Mai 2019 Update (Version 1903) ist da

Meldung von doelf, Donnerstag der 23.05.2019, 16:20:04 Uhr

Microsoft hat das "Windows 10 May 2019 Update", welches auch unter der Versionsnummer 1903 bekannt ist, zum allgemeinen Download freigegeben. Eine automatische Verteilung findet aber noch nicht statt, so dass niemand gezwungen ist, auf die neue Version umzusteigen. Es gibt aber durchaus ein paar gute Gründe.

Windows 10 Mai 2019 Update

Drei Wege führen zum Update
Wer das Windows 10 Mai 2019 Update (Version 1903) installieren möchte, macht dies idealerweise über den Update-Assistenten oder das Media Creation Tool. Microsoft hat zwar auch eine Verteilung über Windows Update vorgesehen, doch von unseren Rechnern wurde dort bisher keiner fündig. Dies kann zwei Gründe haben: Zum einen gibt Microsoft die Downloads über Windows Update nur schrittweise frei, zum anderen werden Systeme ausgespart, deren Hard- oder Software Probleme bereiten können. Sollte der eigene PC fündig werden, wird das Windows 10 Mai 2019 Update nicht gleich installiert, sondern lediglich zum Download angeboten. Hierdurch wird das Risiko einer versehentlichen Installation, zu der es bisher leicht kommen konnte, gemindert.

Updates entfernen

Microsoft entschärft die Update-Probleme
Generell würden wir Nutzern, die nur einen PC besitzen, zur Ruhe raten. Wer erst einmal abwartet, kann die schlimmsten Fehler aussparen. Die Installation auf einem Zweitsystem, das nicht tagtäglich gebraucht wird, darf man derweil durchaus wagen. Tatsächlich bringt das Windows 10 Mai 2019 Update einige Neuerungen, die beim Kampf mit problematischen Updates helfen: Wie bereits erwähnt, werden Funktions-Upgrades wie die Version 1903 im Rahmen einer manuellen Update-Suche nicht gleich eingespielt, sondern lediglich zur Installation angeboten. Die Möglichkeit einer "Updatepause" von bis zu fünf Wochen steht nun auch für die Home-Varianten von Windows 10 zur Verfügung. Und wenn Windows 10 nicht mehr starten kann, sucht das System selbstständig nach der Ursache. Neben Datenträgerfehlern werden dabei auch beschädigte Systemdateien, ungültige Einträge in der Registrierungsdatei und fehlerhaften Updates berücksichtigt. Als problematisch identifizierte Updates werden dann automatisch entfernt und für 30 Tage gesperrt.

Windows Sandbox

Die Windows Sandbox
Eine vielversprechende Neuerung ist die Windows Sandbox, ein geschützter Bereich, in dem man eingeschränkt vertrauenswürdige Programmdateien ausprobieren kann. Die Sandbox nutzt die Hardware-Virtualisierung, um einen vom System isolierten Kernel auszuführen. Dennoch handelt es sich weniger um eine virtuelle Maschine als um einen abgesicherten Container, dessen Zustand für jeden Start zurückgesetzt wird. Was auch immer die Programmdatei für Schaden anrichtet, mit dem Schließen des Sandkastens ist dieser verschwunden. Die Windows Sandbox benötigt neben einem Prozessor mit 64-Bit-Unterstützung, Hardware-Virtualisierung und zwei oder mehr Kernen mindestens 4 GiB Arbeitsspeicher sowie ein freies Gigabyte auf der Festplatte. Leider hat sich Microsoft entschlossen, nur Windows 10 Pro und Enterprise mit dieser nützlichen Funktion auszustatten.

Apps entfernen

Etliche Detailverbesserungen
Cortana und die Desktop-Suche wurden endlich getrennt: Es gibt zwei Icons in der Task-Leiste und man kann diese einzeln ausblenden. Der Indexdienst der Suche lässt sich durch Einschluss- und Ausschlusslisten besser konfigurieren, beispielsweise kann man auf diese Weise Duplikate aus Sicherungsordnern aus den Suchergebnissen heraushalten. Während der Installation schweigt Cortana, aber auch das nur bei Windows 10 Pro und Enterprise. Home-Nutzer müssen ihr weiterhin den Ton abdrehen. Microsoft hat den Editor standardmäßig auf UTF8 (ohne BOM) umgestellt, Mauszeiger dürfen farbig sein und unter "Personalisierung/Farbe" findet sich zusätzlich zum App-Modus nun auch ein Windows-Modus, so dass man "Hell" und "Dunkel" getrennt zuweisen kann. Das praktische Deinstallieren über den Rechtsklick im Startmenü funktioniert neuerdings auch mit Groove-Musik, Xbox, 3D Viewer, Paint 3D und anderen vorinstallierten Apps.

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