MSI RTX 2080 Serie

NVIDIA veröffentlicht Treiber-Update für "Battlefield V"

reported by doelf, Samstag der 10.11.2018, 10:45:19 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 416.81 aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "Battlefield V" empfohlen wird. Dazu gibt es etliche Fehlerkorrekturen - beispielsweise hat sich NVIDIA um den hohen Stromverbrauch der GeForce-RTX-Karten (Turing) im Multi-Monitor-Betrieb gekümmert.

Behobene Fehler
Doch auch abseits des Multi-Monitor-Betriebs gab es noch einige Probleme mit den Turing-Karten, welche NVIDIA mit diesem Treiber-Update beseitigen konnte: So stotterte die Wiedergabe von HEVC-Videos ausgerechnet beim Flaggschiff GeForce RTX 2080 Ti und beim Beenden von Spielen sorgte diese Grafikkarte bisher für einen Systemabsturz (Bluescreen), wenn neben einem Bildschirm mit G-Sync-Unterstützung auch weitere Monitore ohne G-Sync angeschlossen sind. Derweil funktionierte NVENC nicht mit der Titan X im SLI-Betrieb und die Modelle GeForce GTX 1060 und GeForce GTX 970 schalteten nach kurzer Stille vom Mehrkanalton auf Stereo-Wiedergabe um. Mit der Treiberversion 416.81 WHQL soll all dies nicht mehr vorkommen.

Auch generelle Stabilitätsprobleme mit den Spielen "ARK Survival", "Call of Duty:Black Ops 4" und "Shadow of the Tomb Raider" will NVIDIA behoben haben. Weiterhin wurde das nervige Flackern bei "Far Cry 5" und "Witcher 3 Wild Hunt" beseitigt und Grafikfehler bei "Monster Hunter World" korrigiert. Letztere zeigten sich nur, wenn die Option "Volume Rendering Quality" ausgeschaltet wurde. Bei DirectX-11-Spielen, die in einem Fenster laufen, soll der Mauszeiger die Framerate der Spiele nicht mehr aus dem G-Sync-Takt bringen. Bleibt noch das ebenfalls gelöste Problem mit dem Windows Defender Application Guard, der Microsofts Edge-Browser nicht starten ließ, wenn der Surround-Betrieb aktiv war.

Bekannte Probleme
Nutzer der GeForce GTX 780 müssen derzeit mit trägen Reaktionszeiten des Desktops leben und nach dem Beenden von Spielen wird G-Sync nicht zuverlässig beendet. Die übrigen Fehler sind alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Die Kombination aus SLI und HDR führt bei "Battlefield 1" zu einer pinkfarbenen Anzeige, wenn die Bildwiederholrate im Spiel von 144 auf 120 Hertz reduziert wird. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Neue Profile liefert NVIDIA diesmal nicht mit, dafür wurden GeForce Experience und der HD-Audio-Treiber auf die Versionsstände 3.15.0.186 und 1.3.38.4 aktualisiert. Die übrigen Treiberkomponenten - nView 149.34, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 416.81 WHQL

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