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AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands"

reported by doelf, Mittwoch der 08.03.2017, 17:16:19 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 17.3.1 aktualisiert, diese wird insbesondere für das Spiel "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" empfohlen. Als stabiler Treiber gilt weiterhin die Version 17.2.1, den neuen Treiber umschreibt AMD hingegen als "Optional". Früher nannte das Unternehmen solche Treiber "Hotfix" und davor "Beta".

AMD verspricht bis zu sechs Prozent mehr Leistung für "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands", wobei die Treiberversion 17.2.1 im Zusammenspiel mit einer Grafikkarte des Typs Radeon RX 480 als Referenz dient. Zudem gibt es ein neues Multi-GPU-Profil für das Spiel, doch das hat noch seine Tücken: Wer drei oder vier GPU gekoppelt hat, sieht sich mit sporadischen Startproblemen konfrontiert, während alle Multi-GPU-Konfigurationen mit Flackern zu kämpfen haben. Dies tritt auf, wenn man die Grafikeinstellungen im laufenden "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" ändert oder wenn man nach einem Task-Wechsel zum Spiel zurückkehrt.

Fehlerkorrekturen
Bei "Battlefield 1" konnte AMD das Flackern nach einem Task-Wechsel beheben und auch bei "For Honor" wurde das Flackern in Multi-GPU-Konfigurationen beseitigt. Radeon Chill bringt "Counter-Strike: Global Offensive" nicht mehr zum Zittern und "DOTA 2" stottert nicht mehr, wenn Radeon ReLive aktiviert ist. Weiterhin kommen sich Radeon ReLive und Hyper-V nicht mehr in die Quere und der Radeon WattMan vergisst die Lüfter-Konfiguration nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand nicht mehr. Bei Karten aus der Baureihe Radeon R9 380 lässt sich der Radeon WattMan nun auch ohne Flackern und Hänger verwenden. Die Treiber-Installation scheitert nicht mehr an Benutzernamen, die Leerzeichen enthalten, und der Neustart des Systems wird jetzt auch nach einer benutzerdefinierten Installation ausgeführt. AMD hat auch Darstellungsfehler beim Mauszeiger (nur Radeon RX 480) sowie Probleme bei der Kombination des rahmenlosen Vollbild-Modus mit AMD FreeSync behoben.

Ungelöste Probleme
Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Mit "Sniper Elite 4" funktioniert AMD FreeSync momentan gar nicht und das Zuschalten des Supersampling kann zu beschnittenen Bildern führen. Für "Shadow Warrior 2" fehlt das Multi-GPU-Profil und die Radeon Einstellungen können nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire abstürzen. Für einige Spiele gehen Änderungen der Applikationsprofile nach einer Abmeldung des Benutzers oder einem Neustart verloren. Videoaufnahmen mit Radeon ReLive können Vulkan-Applikationen zum Absturz bringen und es fehlt die Warnung vor dem Überlauf der Festplatte. Wird die Verbindung zu einem sekundären Anzeigegerät gekappt, stellt Radeon ReLive zuweilen den Dienst ein.

Unterstützte Hardware
AMDs Crimson ReLive Edition 17.3.1 unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M, aber keine APUs. Die AMD Radeon Pro Software Enterprise verbleibt auf dem Versionsstand 17.Q1 vom 26. Januar 2017. Hinsichtlich der Betriebssysteme werden Windows 10 (32/64-Bit), Windows 8.1 (64-Bit) und Windows 7 (32/64-Bit) bedient, wobei es die 32-Bit-Treiber nicht für alle Karten gibt.

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