Zum Thema Destiny 2

AMD: Neuer Grafiktreiber verspricht mehr Leistung

reported by doelf, Montag der 28.08.2017, 09:56:43 Uhr

AMD hat die optionale Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.8.2 veröffentlicht, welche bis zu 18 Prozent mehr Leistung für "Playerunknown's Battlegrounds" (Early Access) verspricht. Bei "F1 2017" gewinnt man maximal vier Prozent, zudem wird das Treiberpaket für die Beta-Version von "Destiny 2" empfohlen.

Die Performance-Verbesserungen hat AMD mit einer Radeon RX Vega 64 gemessen und zieht dabei die Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.8.1 für die Vergleichswerte heran. Wie zuvor bereits bei der stabilen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 unterstützt AMD auch diesmal wieder nur Windows 10 und 7, aber nicht mehr Windows 8.1. Wer eine APU verwendet, muss mit der Version 17.7.2 Vorlieb nehmen, während die Besitzer diskreter Grafikchips ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) zum optionalen Treiber greifen können.

Behobene Probleme
Wenn ein Treiber-Update auf einem System mit einer Radeon RX Vega eingespielt wird, schaltet sich der Bildschirm nach Abschluss des Updates nicht mehr aus und wird auch nicht mehr schwarz. Beim Zurücksetzen der Radeon Einstellungen wird "HBCC Memory Segment" (HMS) jetzt standardmäßig abgeschaltet. Mit aktiviertem HMS können Vega-GPUs Teile des Hauptspeichers als Videospeicher reservieren. Auch Übertaktungsprobleme des Radeon WattMan sowie Bildfehler bei Verwendung der Produktivitätssoftware von Microsoft wurden für die Vegas behoben. Und mit der Option "Eyefinity Advanced Setup" kann man nun wieder neue Eyefinity-Konfigurationen erstellen.

Offene Probleme
Wird nach dem Ruhemodus eine Video abgespielt, können Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega hängen bleiben. Das Abfragen von GPU-Daten im Hintergrund kann den Mauszeiger auf Grafikkarten der Radeon-RX-Serie stocken lassen. Die GPU-Skalierung scheitert nach wie vor bei einigen DirectX-11-Applikationen und der Windows Media Player kann sich während der Videowiedergabe aufhängen, falls Radeon ReLive zeitgleich eine Aufnahme erstellt. Wenn das System während der Wiedergabe von Inhalten in einen Ruhezustand wechselt, kann es zu Anzeigefehlern auf dem sekundären Bildschirm kommen, und im gemischten Modus kann Eyefinity die Monitorrahmen nicht kompensieren.

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