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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.1.1

reported by doelf, Mittwoch der 24.01.2018, 17:48:25 Uhr

Mit dem optionalen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.1.1 behebt AMD die Abstürze einiger DirectX-9-Spiele, darunter "The Witcher - Enhanced Edition", mehrere Spiele aus der "Command & Conquer"-Reihe und beide Teile von "The Lord of the Rings: The Battle for Middle-Earth". Das Problem bestand seit der Veröffentlichung des generalüberholten Grafiktreibers Radeon Software Adrenalin Edition 17.12.1 Mitte Dezember 2017.

AMD hatte zuvor bereits einen Alpha-Treiber mit der selben Versionsnummer veröffentlicht, diesen aber nicht für den allgemeinen Einsatz empfohlen. Die offizielle Radeon Software Adrenalin Edition 18.1.1 richtet sich indes an alle Nutzer mit diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Seine APUs spart AMD, wie bei den meisten als "optional" gekennzeichneten Treibern, auch diesmal aus. Als Betriebssysteme werden Windows 10 und 7 unterstützt.

Weitere Korrekturen
Abseits der DirectX-9-Problematik hat sich AMD auch um andere Fehler gekümmert: Bei der Verwendung von Radeon FreeSync führen die Leistungsmessungen über Radeon Overlay nicht mehr zu Verzögerungen oder Farbfehlern. Geschützte Videoinhalte frieren bei der Wiedergabe nicht mehr ein, die Wiedergabe über "Movies & TV" läuft ohne schwarze Anzeige und der Edge-Browser kann Videos auch nach dem Aufwachen des Systems abspielen. Die Einstellungen zum Kompensieren von Bildschirmrahmen funktionieren wieder und Enhanced Sync steht auch bei Verwendung von Vulkan zur Verfügung. Im Radeon WattMan übernimmt der Regler für die Lüfterdrehzahl nun die Werte aus geladenen Profilen und bei "Starcraft 2", "Player Unknowns Battlegrounds" und CLINFO wurden Probleme beim Einsatz mehrerer Grafikchips behoben.

Offene Fehler
Wer drei oder mehr Grafikchips im Rechner hat, wird beim Aktivieren von CrossFire vermutlich mit einem Systemhänger konfrontiert. Ist CrossFire aktiviert, kann sich das System beim Umschalten zur Compute-Optimierung aufhängen. Als Zwischenlösung bietet sich an, zunächst CrossFire abzuschalten und erst danach zu Compute zu wechseln. Werden zwölf GPUs über längere Zeit mit Compute-Aufgaben belastet (also beim Mining), kann es zu Systemhängern kommen. Einige Bildschirme mit FreeSync-Unterstützung neigen zudem zum Flackern, wenn das Leistungsdaten-Overlay zusammen mit Enhanced Sync genutzt wird. Sind im Namen eines Videos Zeichen enthalten, die nicht aus dem englischen Zeichensatz stammen, kann das Erstellen der Vorschaubilder beim Zuschneiden von Videos scheitern.

Das Zurücksetzen der Radeon Einstellungen funktioniert für die Rubriken Display, ReLive und Video nicht in allen Sprachversionen. Zudem scheitert das Laden der neuen Radeon-WattMan-Profile hin und wieder für die Radeon RX Vega. Während die bisher aufgeführten Fehler bereits bekannt waren, ist das Stottern bestimmter Vollbild-Spiele, welches auf FreeSync-Bildschirmen auftritt, sobald man "Radeon ReLive Instant Replay" aktiviert, neu. Gleiches gilt für Inkompatibilitäten zwischen Radeon Chill und einigen Vulkan-Spielen sowie zwischen Radeon Overlay und bestimmten Spielen - zumeist bleiben Chill und Overlay ohne Funktion, zuweilen stürzt die Radeon Host Application ab.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.1.1

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