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Firefox 61.0.2 bringt automatischen Start unter Windows

reported by doelf, Donnerstag der 09.08.2018, 22:59:01 Uhr

Mit dem Firefox 61.0.2 ist es nun möglich, Mozillas Webbrowser unter Windows automatisch zu starten und dabei die zuletzt geöffneten Tabs wiederherzustellen. Dazu gibt es drei Korrekturen, die aus Sicht der Sicherheit aber völlig unbedenklich sind.

Neu: Der automatische Start
Doch betrachten wir zunächst den automatischen Start des Firefox unter Windows, denn dass eine Unterversion eine neue Funktion bringt, ist recht ungewöhnlich. Tatsächlich ist der automatische Start derzeit noch standardmäßig deaktiviert und muss vom Benutzer manuell angeschaltet werden. Hierzu gibt man in der Adressleiste "about:config" ein, nimmt die Warnung zur Kenntnis und sucht nach dem Wert "toolkit.winRegisterApplicationRestart". Per Doppelklick setzt man diesen auf "True", um den automatischen Start zu aktivieren, und genauso lässt sich die neue Funktion auch wieder abschalten.

Nachbesserung bei "Retained Display Lists"
Mit dem Firefox 61.0 hatten Mozillas Entwickler eine neue Funktion namens "Retained Display Lists" eingeführt. Die "Display List" umfasst alle zu zeichnenden Objekte einer Webseite wie Rahmen, Hintergründe und Texte und sortiert diese gemäß der CSS-Vorgaben vom Hintergrund zum Vordergrund. Sobald der Bildschirm aktualisiert werden muss, beispielsweise weil sich die Größe des Browser-Fensters geändert hat oder ein Objekt aufgrund eines Ereignisses sichtbar wird, generiert der Firefox eine neue "Display List". Das ist recht aufwändig und zeitintensiv, doch dafür muss der Firefox nicht überwachen, welche Objekte sichtbar werden und welche verschwinden. Die Funktion "Retained Display Lists" ändert diese Vorgehensweise, denn nun merkt sich der Firefox die letzte "Display List". Nur für die Bereiche des Browser-Fensters, welche sich tatsächlich geändert haben, wird eine neue Liste generiert und mit der alten zusammengeführt. Die Zahl umfassender und somit langsamer Zeichenvorgänge sinkt hierdurch um fast 30 Prozent, während im Gegenzug die Programmkomplexität und somit auch die Gefahr von Zeichenfehlern deutlich ansteigt. Tatsächlich ist es mit dem Firefox 61.0 auf einigen Webseiten zu solchen Fehlern gekommen, welche die neue Version nun berichtigt.

Weitere Korrekturen
Die zweite Korrektur kümmert sich um eine Inkompatibilität mit bestimmten Erweiterungen, welche das Laden von Developer-Tools-Panels verhindert. Bleibt noch ein Absturz, welcher ausschließlich auf Systemen auftritt, wo Drittanbieterprogramme die Barrierefreiheit im Firefox (Firefox Accessibility) aktiviert haben. Auch diesen Fehler will Mozilla in der Version 61.0.2 beseitigt haben.

Download: Firefox 61.0.2

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