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AMD Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.8.1

Meldung von doelf, Freitag der 07.08.2020, 13:00:14 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2020 Edition auf die optionale Version 20.8.1 aktualisiert. Dieses Update wird insbesondere für die Spiele Hyper Scape und Horizon Zero Dawn - Complete Edition für PC empfohlen. Dazu gibt es Leistungsverbesserungen bei Grounded: In der Voreinstellung Epic liefert eine Radeon RX 5700 XT um bis zu neun Prozent höhere Frameraten als mit der vorherigen Treiberversion 20.7.2.

AMD bietet diesen Treiber für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7 an, unterstützt werden diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs und Ryzen-Prozessoren. Offiziell empfohlen wird derweil nach wie vor die Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.4.2 WHQL. Wer noch einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Behobene Fehler
AMDs Entwickler konnten einen Fehler bei DOOM Eternal beheben, der bei aktivierten HDR und einer Änderung der V-Sync-Einstellungen zu einer sehr dunklen Anzeige führen konnte. Wird Radeon FreeSync verwendet, lassen Task- oder Anzeigewechsel die Bildwiederholrate nicht mehr ungewollt einrasten, was sich in einem stockendem Bildaufbau äußern konnte. Wer sich für das AMD User Experience Program anmeldet, muss nach dem Aufwachen des Systems keinen Absturz oder Hänger der Radeon Software mehr fürchten. Und das laufende System stürzt beim Anschluss eines HDMI-Bildschirms auch nicht mehr ab.

Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 5000 konnten unter Windows 7 die Streaming- und Aufnahmefunktionen nicht nutzen. Dies hat AMD ebenso repariert wie einen seltenen Systemabsturz beim Aktivieren von Instant Replay, der ebenfalls nur die Radeon-RX-5000-Modelle betraf. Zuweilen beklagt sich der Kompatibilitätsassistent, dass er die Anforderungen nicht abrufen könne (Unable to get requirements). Dies lässt sich leider nur beheben, indem man die Radeon Software auf ihre Werkseinstellungen zurücksetzt.

Ungelöste Probleme
AMD untersucht bei seiner Baureihe Radeon RX 5000 ein Flackern von VP9-Videos sowie Audio-Aussetzer bei der Tonwiedergabe über einen per HDMI angeschlossenen AV-Receiver. Auch ein Task- oder Anzeigewechsel kann bei diesen Grafikkarten ein temporäres Flackern verursachen. Die Wiedergabe von YouTube-Videos auf einem erweiterten Display kann einfrieren, wenn die Bildschirme an APUs der Baureihen Ryzen 3xxx und 4xxx betrieben werden und als Browser Google Chrome oder Microsoft Edge zum Einsatz kommen. Zudem untersucht AMD Berichte über sporadische Systemhänger, welche beim Aufwachen einer Ryzen-3xxx-APU aus dem Schlafzustand auftreten sollen. Aufgrund eines Fehlers bei der HDMI-Skalierung wird die Framerate zuweilen auf 30 fps festgestellt.

Einige Bugs verfolgen AMD-Nutzer schon seit Wochen und Monaten: Durch eine Überlagerung mit Leistungsdaten oder dem Tuning-Tab werden für die Radeon RX 5700 fälschlicherweise zu hohe Ruhetakte angezeigt. Nach wie vor neigen einige Spiele zum Stottern, wenn eine Radeon RX 5000 im PC steckt und auch beim Einsatz von Enhanced Sync ist weiterhin Vorsicht geboten, da diese Option in einigen Kombinationen zu einer schwarzen Anzeige führen kann. Die Nutzung von HDR kann in Spielen und auf dem Desktop zu Bildfehlern führen. Nach längeren Spielsitzungen können weiterhin Systemhänger und schwarze Bildschirme auftreten. AMD untersucht dieses Problem und bittet betroffene Nutzer um das Einreichen von Fehlermeldungen.

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