Neu von MSI

AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 ohne Windows 8.1

reported by doelf, Donnerstag der 27.07.2017, 13:47:18 Uhr

Mit der optionalen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 lässt AMD nun auch Windows 8.1 fallen und unterstützt nur noch Windows 10 und 7. Dafür werden jetzt neben diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) nun auch wieder diverse APUs mit den Grafikkernen Radeon HD 8180 bis HD 8400 sowie R2 bis R8 bedient. Und es gibt einen ganzen Haufen interessanter Verbesserungen!

Neu: Enhanced Sync gegen Eingabe-Lags
Mit "Enhanced Sync" bietet AMD eine neue Alternative zu vertikalen Synchronisation, welche das Zerreißen der Bildschirminhalte (Tearing) unterbindet, ohne dass es dabei zu einer deutlichen Verzögerung bei Maus- und Tastatureingaben kommt. "Enhanced Sync" wird derzeit ausschließlich für Grafikkarten der Baureihen Radeon RX 500 und RX 400 geboten, zudem funktioniert die neue Technik nur mit DirectX-Inhalten der Versionen 9, 11 und 12. Aktiviert wird es in der Spiele-Sektion der Radeon Einstellungen unter "Auf vertikalen Neuaufbau warten".

Nachgelegt bei Radeon Chill und ReLive
Die im Dezember 2016 eingeführte Stromsparlösung Radeon Chill unterstützt nun auch DirectX 12, Vulkan und Multi-GPU-Konfigurationen. Auch Notebooks mit Hybrid-Grafik sowie Computer mit einer externen Grafikkarte (Radeon XConnect) können nun chillen. Für Radeon ReLive wurde die Bitrate auf 100 Mbps angehoben. Dazu gibt es neue Einstellungen für die Transparenz der Kamera und verbesserte Audio-Kontrollen (Audio-Boost für Replays, individuell einstellbare Mikrofonlautstärke sowie Push-to-talk für das Mikrofon). AMD hat auch neue Benachrichtigungen eingebaut und den Speicherverbrauch bei der Aufnahme reduziert. Die Kompatibilitätsprobleme mit der XBOX DVR App scheinen ebenfalls behoben zu sein.

Weitere Verbesserungen
Die bisher unter "Zusätzliche Radeon Einstellungen" zu findenden Optionen wurden in die "Radeon Einstellungen" selbst integriert. Helligkeit, Farbton, Kontrast und Sättigung lassen sich nun für jedes Anzeigegerät einzeln anpassen und der Radeon WattMan unterstützt jetzt auch die Leistungsstatuskontrollen sowie das Untertakten des Grafikspeichers. DirectX-Spiele der Versionen 9 und 11 sollen direkter reagieren, die Vorgabe für die Framerate wird auch von DirectX-12-Applikationen sowie auf Multi-GPU-Systemen umgesetzt und der Shader Cache unterstützt erstmals ausgewählte DirectX-9-Titel.

Behobene Probleme
AMD hat sich auch um einige Probleme gekümmert, beispielsweise um Farbfehler in "Mass Effect: Andromeda" bei gleichzeitiger Nutzung von HDR- und SDR-Bildschirmen. Bei Verwendung des Radeon WattMan wird die Lüfterdrehzahl im Leerlauf wieder reduziert und FreeSync bringt die Vollbildwiedergabe von Videos nicht mehr zum Stottern. Radeon ReLive kann die Benutzung von Microsoft Office nun fehlerfrei aufzeichnen und gerät bei Verwendung des Tastenkürzels Alt+Tab zum Task-Wechsel nicht mehr aus dem Tritt.

Offene Probleme
Aufgrund der Problembehebung beim Radeon WattMan kann die Lüfterdrehzahl beim Einspielen dieses Treibers auf ihre Standardwerte zurückgesetzt werden. Die GPU-Skalierung scheitert bei einigen DirectX-11-Applikationen und auf Systemen mit vier GPUs lässt sich CrossFire nicht immer aktivieren. Im 13. Kapitel von "Tekken 7" kommt es mit einigen Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 380 zu einem Absturz. Wenn bei der Blu-ray-Wiedergabe ein Kopierschutzfehler (HDCP) gemeldet wird, lässt sich dieser durch ein Aus- und Anschalten des Bildschirms beheben.

Beta-Tester gesucht
AMD hat ein geschlossenes Beta-Programm gestartet und sucht Tester für seine zukünftigen Treiber. Dieses "Radeon Software Vanguard Beta Program" ermöglicht direkten Kontakt zu AMDs Entwicklern und somit eine Einflussnahme auf die Entwicklung der Treiber. Neben Angaben zur Person muss man für die Bewerbung auch einen kurzen Fragebogen ausfüllen, welcher AMD eine erste Einschätzung des Applikanten ermöglicht.

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