RTX - Beeindruckend real

AMD: Neuer Treiber unterstützt Radeon RX 5300M

Meldung von doelf, Dienstag der 03.12.2019, 14:49:08 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.12.1 aktualisiert, welche erstmals die neue Notebook-GPU Radeon RX 5300M unterstützt. Zudem gibt es zwei Korrekturen für die Nutzer von Desktop-Grafikkarten auf Basis der Radeon RX 5700.

Die Radeon RX 5300M
Bei der Radeon RX 5300M handelt es sich im Prinzip um eine Radeon RX 5500M, deren Chiptakt und Grafikspeicher beschnitten sind. Während die Radeon RX 5500M bei Spielen mit 1.448 MHz Chiptakt arbeitet und bis auf 1.645 MHz boosten kann, müssen sich die Besitzer einer Radeon RX 5300M mit 1.181 MHz und 1.445 MHz Boost-Takt zufrieden geben. Davon abgesehen gibt es wie beim großen Bruder 22 Compute-Units, 32 ROPs und 1.408 Stream-Prozessoren, dennoch sinkt die Rechenleistung von 4,63 auf 4.07 TFLOPs. Auch schneller GDDR6-Speicher mit 14 Gbps wird geboten, allerdings nur 3 statt 4 GiB, womit auch die Anbindung von 128 auf 96 Bit schrumpft. Mit 168 GB/s bleibt der maximale Speicherdurchsatz deutlich hinter den 224 GB/s der Radeon RX 5500M zurück.

Behobene Fehler
Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 5700 geraten nicht mehr ins Stocken, wenn Spiele in Full-HD-Auflösung (1080p) mit niedrigen Grafikeinstellungen laufen, und das Spiel "The Outer Worlds" läuft auf diesen Grafiklösungen nun stabiler. Zuvor war es bei einigen Modellen dieser Baureihe zu Abstürzen des Spiels gekommen, wodurch sich die Nutzer unvermittelt auf dem Desktop wiederfanden.

Ungelöste Probleme
Der Wechsel der HDR-Einstellung ist mit Vorsicht zu genießen, sofern Radeon ReLive aktiviert ist, denn diese Kombination kann das System instabil werden lassen. Wird die Leistungsdatenüberlagerung (Performance Metrics Overlay) genutzt, verursacht deren Anzeige bei bestimmten Spielen und Applikationen ein Flackern. Wird die Überlagerung für Leistungsdaten aktiviert, stimmen die Werte für die VRAM-Auslastung nicht immer. Ist HDR in Windows aktiviert, verursacht der Aufruf der Radeon-Überlagerung zuweilen einen Fokusverlust bei Spielen. Einige Titel werden sogar minimiert. Bei Modellen der Baureihe Radeon RX 5700 kommt es hin und wieder zu einem plötzlichen Bildausfall und bei der Radeon VII wird der Speichertakt nach wie vor nicht zuverlässig reduziert.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen
Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.12.1 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

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