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AMD Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.8.3

Meldung von doelf, Donnerstag der 03.09.2020, 17:08:09 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2020 Edition auf die optionale Version 20.8.3 aktualisiert. Dieses Update wird insbesondere für die Spiele Project CARS 3, Marvel's Avengers und Fortnite empfohlen. Für Fortnite verspricht AMD einen Leistungszuwachs von bis zu zwölf Prozent (Radeon RX 5700 XT; DirectX 12; Detailstufe: Epic; Vergleichstreiber: 20.8.1).

AMD bietet diesen Treiber für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7 an, unterstützt werden diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs und Ryzen-Prozessoren. Offiziell empfohlen wird derweil nach wie vor die Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.4.2 WHQL. Wer noch einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Erweiterte Vulkan-Unterstützung
AMD hat vier neue Erweiterungen eingepflegt:

  • VK_EXT_extended_dynamic_state: Zusätzliche dynamische Zustände, welche die Notwendigkeit, Pipeline-Statusobjekte neu zu kompilieren und zu binden, weiter reduziert.
  • VK_EXT_private_data: Bietet Applikationen die Möglichkeit, anwendungsdefinierte Daten in einem privaten 64-Bit-Speicherplatz zu hinterlegen.
  • VK_EXT_image_robustness: Ermöglicht strengere Anforderungen, damit Treiber Standard-RGBA-Werte anstelle undefinierter Werte für Lesevorgänge außerhalb des Buffers zurückgeben. Die Anzahl der zurückgegebenen Komponenten hängt von der Anzahl der im ausgewählten Format verfügbaren Komponenten ab.
  • VK_GOOGLE_user_type: Signalisiert Treiberunterstützung für Shader-Module, welche eine SPV-V-Erweiterung des Formats SPV_GOOGLE_user_type verwenden.

Behobene Fehler
Hintergrundapplikationen wie Discord bringen Counter-Strike: Global Offensive nicht mehr zum Stottern und Mortal Shell stürzt nicht mehr beim Öffnen des Inventars ab. eFootball PES 2020 und Surviving Mars schaffen den Programmstart auch dann, wenn eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 5000 im System steckt. Desweiteren wurde das Radeon Overlay für das Spiel Hyper Scape auf Systemen mit Hybrid-Grafik repariert. AMD konnte auch die Kompatibilität zwischen HDR und bestimmten Bildschirmen mit FreeSync-2-Unterstützung verbessern, so dass diese beim Spielen nicht mehr auf die minimale Bildwiederholrate zurückfallen. Zu guter Letzt frieren YouTube-Videos in den Webbrowsern Chrome und Edge nicht mehr ein, wenn im Notebook eine Ryzen-APU der Baureihen 3000 oder 4000 steckt.

Ungelöste Probleme
Bei Project CARS 3 gibt es noch zwei Probleme: Wenn VR in den Menüs dieses Spiels verwendet wird, kommt es bei Grafikkarten der GCN-Architektur zu spiegelartigen Fehlern, und die Überlagerung mit der Anzeige von Leistungsdaten sorgt für spürbare Leistungseinbrüche. Die Kombination aus dem Spiel Horizon Zero Dawn und bestimmten Grafiklösungen auf Vega-Basis kann zu Leistungsdefiziten führen. AMD untersucht bei seiner Baureihe Radeon RX 5000 ein Flackern von VP9-Videos sowie Audio-Aussetzer bei der Tonwiedergabe über einen per HDMI angeschlossenen AV-Receiver. Auch ein Task- oder Anzeigewechsel kann bei diesen Grafikkarten ein temporäres Flackern verursachen. Aufgrund eines Fehlers bei der HDMI-Skalierung wird die Framerate zuweilen auf 30 fps festgestellt.

Einige Bugs verfolgen AMD-Nutzer schon seit Wochen und Monaten: Durch eine Überlagerung mit Leistungsdaten oder dem Tuning-Tab werden für die Radeon RX 5700 fälschlicherweise zu hohe Ruhetakte angezeigt. Nach wie vor neigen einige Spiele zum Stottern, wenn eine Radeon RX 5000 im PC steckt, und auch beim Einsatz von Enhanced Sync ist weiterhin Vorsicht geboten, da diese Option in einigen Kombinationen zu einer schwarzen Anzeige führen kann. Die Nutzung von HDR kann in Spielen und auf dem Desktop zu Bild- oder Farbfehlern führen. Nach längeren Spielsitzungen können weiterhin Systemhänger und schwarze Bildschirme auftreten. AMD untersucht dieses Problem und bittet betroffene Nutzer um das Einreichen von Fehlermeldungen.

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