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Die Corona-Datenspende-App des Robert Koch-Instituts

Meldung von doelf, Donnerstag der 09.04.2020, 12:30:44 Uhr

Während in Ländern mit einer weniger gefestigten Demokratie einfach die Bewegungsprofile der Bürger von staatlichen Stellen ausgewertet werden, versucht es Deutschland mit einer Datenerhebung auf freiwilliger Basis. Hierzu hat das Robert Koch-Institut (RKI) eine Corona-Datenspende-App für iOS und Android veröffentlicht. Doch es gibt da so einige Probleme.

Die App benötigt Fitnessarmband oder Smartwatch
Das grundlegende Problem lässt sich wie folgt zusammenfassen: Während ein Großteil der Bevölkerung ein Smartphone auf Basis von iOS oder Android nutzt, sind Wearables, also ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch, weit weniger verbreitet. Doch genau diese benötigt die Corona-Datenspende-App, um Puls und Temperatur der Träger auszuwerten und daraus Rückschlüsse auf eine mögliche COVID-19-Infaktion zu ziehen.

Doch bei der Verknüpfung der Wearables hakt es
Doch selbst wenn man ein Wearable am Handgelenk trägt, hören die Probleme noch lange nicht auf. Als Schnittstelle werden laut RKI Apple Health und Google Fit unterstützt, ausdrücklich werden die Geräte der Firmen Fitbit, Garmin, Polar und Withings/Nokia als kompatibel aufgeführt. In der Praxis lassen sich die Kundenkonten für Fitnessarmband und Smartwatch allerdings oft nicht mit der Corona-Datenspende-App verbinden, allen voran Google Fit.

Bei Apple läuft die App ganz gut
Für die Apple-Version der App wird iOS 13.0 oder neuer gefordert, womit ein iPhone 6S die Mindestvoraussetzung ist. Die anfänglichen Probleme mit dem Layout konnte das RKI inzwischen abstellen und bei den meisten Nutzern funktioniert die App zuverlässig. Sie ist aktuell die Nr. 1 in Gesundheit und Fitness und aus den 2.825 Bewertungen errechnet sich ein guter Schnitt von 3,8 Punkten - maximal sind 5 Punkte möglich.

Bei Android funktioniert oft gar nichts
Unter Android sehen wir ein anderes Bild: Es gibt 6.766 Bewertungen, doch die Mehrzahl der Benutzer ist unzufrieden, was den Schnitt auf 2,3 drückt. Google Fit meldet den Fehler 403 (rate_limit_exceeded), die Verknüpfung mit Garmin scheitert am @ im Benutzernamen, Fitnesstracker von Huawei und Xiaomi werden gar nicht unterstützt. Zumindest wurden auch in der Android-App die meisten Layout-Fehler korrigiert.

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