RTX - Beeindruckend real

AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Modern Warfare" und "The Outer Worlds"

Meldung von doelf, Mittwoch der 30.10.2019, 16:32:02 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.10.2 aktualisiert, welche mehr Leistung für die Spiele "Call of Duty: Modern Warfare" und "The Outer Worlds" verspricht. Dazu gibt es offizielle Unterstützung für die Early-Access-Phase von "Chernobylite".

Mehr Geschwindigkeit
Besitzer einer Radeon RX 5700 XT dürfen bei "Call of Duty: Modern Warfare" im Vergleich zur Treiberversion 19.10.1 ein Leistungsplus von bis zu 18 Prozent erwarten. Gemessen wurde dieser Wert mit der Full-HD-Auflösung (1080p) in der Grafikstufe "Ultra". Das Spiel "The Outer Worlds" kann mit dem neuen Treiber um bis zu acht Prozent zulegen, wenn eine Radeon RX 5700 XT bei WQHD-Auflösung (1440p) auf eine "sehr hohe" Grafikqualität trifft. Auch hier dient die Treiberversion 19.10.1 als Referenz.

Behobene Fehler
Beim Start von "League of Legends" belibt der Bildschirm nicht mehr sekundenlang schwarz und "Borderlands 3" bleibt nicht hängen, wenn man die Auflösung wechselt oder den integrierten Benchmark-Test des Spiels ausführt. Die Windows-10-App "Filme & TV" verzichtet bei über USB-Type-C angeschlossenen Anzeigegeräten auf das nervige Flackern und bei Radeon Chill haben die Entwickler einen falschen Registrierungseintrag entdeckt und korrigiert. Hohe Grafiklast konnte bei einigen Grafikkarten der Baureihen Radeon RX Vega und Radeon RX 5700 zu einem Hänger bzw. TDR-Fehler (Timeout Detection and Recovery) führen. Auch dies hat AMD nun korrigiert.

Ungelöste Probleme
Der Wechsel der HDR-Einstellung ist mit Vorsicht zu genießen, sofern Radeon ReLive aktiviert ist. Diese Kombination kann das System nämlich instabil werden lassen. Bei "The Outer Worlds" kann es zu Darstellungsproblemen bei den Spieler-Modellen kommen, während man sich im Inventarmenü befindet. Wird die Leistungsdatenüberlagerung (Performance Metrics Overlay) genutzt, verursacht deren Anzeige bei bestimmten Spielen und Applikationen ein Flackern. Werden Spiele in Full-HD-Auflösung (1080p) mit niedrigen Grafikeinstellungen gespielt, fühlt sich die Radeon RX 5700 mitunter unterfordert und gerät ins Stottern.

Bei den übrigen Fehlern handelt es sich ausnahmslos um alte Bekannte: Wenn jemand an einer Radeon RX 5700 mehrere Anzeigegeräte betreibt, bekommt er mitunter auf keinem davon etwas zu sehen, nachdem die Grafikkarte aus dem Schlaf- oder Ruhemodus geholt wurde. FreeSync-Displays mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz bereiten der Baureihe Radeon RX 5700 ebenfalls Probleme, die sich in Form von Bildhaklern offenbaren. Bleiben noch die erhöhten Speichertaktraten, welche die Radeon VII zuweilen im Leerlauf bzw. bei der Anzeige des Desktops anlegt - ein Bug, der uns seit Monaten begleitet.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen
Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.10.2 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

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