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Produktpflege: Firefox 79.0, Firefox ESR 78.1.0 und ESR 68.11.0

Meldung von doelf, Samstag der 01.08.2020, 11:12:28 Uhr

Der Firefox 79.0 bringt kleinere Verbesserungen sowie Sicherheitskorrekturen, von denen einige auch in die ESR-Versionen 78.1.0 und 68.11.0 mit Langzeitunterstützung eingeflossen sind. Wer macOS 10.9, 10.10 oder 10.11 verwendet, muss zu einer ESR-Version wechseln, da diese älteren Versionen von Apples Betriebssystem vom Firefox 79.0 nicht mehr unterstützt werden.

Nur wenig Neuerungen
Weitere Windows-Nutzer, in deren System eine Grafiklösung von AMD oder Intel steckt, profitieren ab sofort vom neuen Compositor WebRender. WebRender wurde in Mozillas Programmiersprache Rust entwickelt und setzt viel stärker auf den Grafikprozessor, was in erster Linie Geschwindigkeitsvorteile bringt, aber auch die Akku-Laufzeit verlängern kann. Nutzer aus Deutschland sehen beim Öffnen eines neuen Tabs mehr Pocket-Empfehlungen, insbesondere beliebte Nachrichtenmeldungen. Die Empfehlungen von Pocket lassen sich über die Einstellungen im Abschnitt Startseite konfigurieren. Entwickler haben bessere Möglichkeiten zur Fehlersuche erhalten.

Korrekturen für Bildschirmleser und den Enterprise-Einsatz
Ein paar ärgerliche Abstürze im Zusammenspiel mit Bildschirmleseprogrammen, insbesondere mit dem Marktführer JAWS, konnten repariert werden. Die Titel- und Beschreibungselemente von SVG-Grafiken werden jetzt für Screenreader bereitgestellt und auch die Werkzeuge für Web-Entwickler lassen sich jetzt besser mit Bildschirmleseprogrammen bedienen. Sechs Fehlerbereinigungen und drei überarbeitete Richtlinien richten sich an den Firmeneinsatz des Firefox. Beispielsweise kann nun die Verwendung eines primären Passworts, zuvor als Master-Passwort bekannt, für Nutzer mit Admin-Rechten erzwungen werden.

Geschlossene Sicherheitslücken
Zehn Korrekturen sind sicherheitsrelevant: Vier Einträge beziehen sich auf hochgefährliche Schwachstellen und je drei sind von mittlerer bzw. geringer Schwere. Neben den intern gefundenen Speicherfehlern (CVE-2020-15659), die Mozilla wie üblich zu einem Eintrag zusammengefasst hat, handelt es sich bei den schweren Sicherheitslücken um zwei Möglichkeiten, die Same-Origin-Policy zu umgehen (CVE-2020-15652 und CVE-2020-15655), sowie um einen gravierenden Fehler in der WebRTC-Integration, durch den sich die Speicherverwürfelung (ASLR) umgehen lässt.

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