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NVIDIA: Hotfix-Treiber behebt fünf Fehler

Meldung von doelf, Dienstag der 30.04.2019, 17:01:20 Uhr

NVIDIA hatte letzte Woche den Schritt auf die Treibergeneration 430 vollzogen, welche das neue Einstiegsmodell GeForce GTX 1650 unterstützt und zugleich "3D Vision" sowie die Notebook-GPUs der Kepler-Generation aussortiert. Qualitativ weist die Treiberversion 430.39 WHQL allerdings einige Mängel auf, weshalb es nun einen Hotfix-Treiber gibt.

Mit dem Hotfix-Treiber 430.53 kümmert sich NVIDIA um die hohe Prozessorlast, welche von dem Programm NVDisplay.Container.exe verursacht wird. Während der Wiedergabe von Videos auf dem zweiten Bildschirm soll der Desktop nicht mehr flackern und auch beim Leistungstest "3DMark Time Spy" wurde das Flackern behoben. Die beiden Spiele "BeamNG" und "Shadow of the Tomb Raider" stürzen nicht gleich beim Start ab, wobei dieses Verhalten bei Tomb Raider auf den SLI-Betrieb beschränkt war.

Neuerungen der Version 430: Variable Rate Shading für DirectX 12
Mit dem Windows 10 Mai 2019 Update wird DirectX 12 eine neue Funktion namens "Variable Rate Shading" (VRS) erhalten. Statt eine feste Genauigkeit auf die gesamte Szene anzuwenden, kann dabei variabel gearbeitet werden. Während Gegenstände im Fokus der Aufmerksamkeit mit hoher Qualität berechnet werden, kann man in den Randbereichen etwas ungenauer arbeiten. Auch Objekte, die aufgrund schneller Bewegungen sowieso unscharf erscheinen, müssen nicht mit höchster Präzision erstellt werden. NVIDIA hatte VRS zusammen mit seinen Turing-GPUs eingeführt, dabei aber noch auf eine eigene Lösung gesetzt, die bisher kaum Anwendung gefunden hat. Nun hat Microsoft das Verfahren standardisiert, was seine Adaptierung voran bringen könnte.

Neuerungen der Version 430: Bildschirme und Treiber-Komponenten
Sieben weitere Bildschirme haben eine Freigabe als G-SYNC-kompatibel erhalten und in den Display-Einstellungen lassen sich nun zwei Monitore im Hochformat mit einem dritten im Querformat zusammenführen. Auf Seiten der Treiber-Komponenten zeigen sich nView 149.77, die PhysX-System-Software 9.19.0218 und CUDA 10.1 unverändert, während der HD-Audio-Treiber auf die Version 1.3.38.16 und GeForce Experience auf die Version 3.18.0.102 aktualisiert wurden.

Änderungen der Version 430: Gestrichene Funktionen
Mit dem Schritt auf die Version 430 streicht NVIDIA die Unterstützung für "3D Vision". Unter diesem Namen hatte NVIDIA im Jahr 2009 eine drahtlose Shutter-Brille vorgestellt, welche eine stereoskopische 3D-Darstellung im Zusammenspiel mit Monitoren, die eine Bildwiederholrate von 100 Hertz erreichen, ermöglicht. Ebenfalls entfernt wurde die Unterstützung für die Notebook-GPUs der Kepler-Generation. Diese hatte NVIDIA in den Jahren 2013 und 2014 im Rahmen der Baureihen GeForce 700M und 800M auf den Markt gebracht.

Download: NVIDIA GeForce Hotfix-Treiber 430.53

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