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AMD: Neuer Grafiktreiber verspricht mehr Leistung

reported by doelf, Mittwoch der 14.02.2018, 13:05:23 Uhr

AMD hat den optionalen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 veröffentlicht, der eine höhere Leistung für die Spiele "Fortnite", "Kingdom Come: Deliverance" und "PlayerUnknown's Battlegrounds" verspricht. Und auch für die Desktop-APUs der "Raven Ridge"-Baureihe gibt es einen ersten Treiber.

Etwas mehr Leistung
Eine Radeon RX Vega 56 (8GB) soll laut AMD bei einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten um drei ("Fortnite", "Kingdom Come: Deliverance") bis fünf Prozentpunkte ("PlayerUnknown's Battlegrounds") zulegen können, während eine Radeon RX 580 beim Full-HD-Spielen sogar mit bis zu vier ("Kingdom Come: Deliverance"), sechs ("Fortnite") und sieben Prozent ("PlayerUnknown's Battlegrounds") profitiert. AMD zieht hinsichtlich der Leistungssteigerungen zwei unterschiedliche Treiber heran: Die stabile Version 17.12.1 für "Fortnite" und "PlayerUnknown's Battlegrounds" sowie die optionale Version 18.2.1 für "Kingdom Come: Deliverance".

Offene Fehler
Die Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 behebt keine Fehler, dafür warten noch einige Probleme auf ihre Lösung, beispielsweise die ungewollte Aktivierung von FreeSync bei der Videowiedergabe über Chrome, welche zu einem Flackern führt. Auch wenn Spiele auf Systemen mit mehreren Monitoren bildschirmfüllend angezeigt werden, kommt FreeSync zuweilen aus dem Tritt. Konkret sorgt ein schneller Wechsel zwischen minimaler und maximaler Bildwiederholrate für eine Stottern der Anzeige. Einige Bildschirme mit FreeSync-Unterstützung neigen zudem zum Flackern, wenn das Leistungsdaten-Overlay zusammen mit Enhanced Sync genutzt wird. Eine Inkompatibilität zwischen Radeon Overlay und bestimmten Spielen blockiert den Hotkey oder lässt die Radeon Host Application abstürzen. Ist CrossFire aktiviert, kann sich das System beim Umschalten zur Compute-Optimierung aufhängen. Als Zwischenlösung bietet sich an, zunächst CrossFire abzuschalten und erst danach zu Compute zu wechseln. Werden zwölf GPUs über längere Zeit mit Compute-Aufgaben belastet (also beim Mining), kann es zu Systemhängern kommen. Bleibt noch ein Darstellungsfehler in "World of Final Fantasy", wo die Texturen der Wasseroberflächen manchmal fehlen.

Unterstützte Hard- und Software
Die optionale Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 richtet sich an alle Nutzer mit diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Seine APUs spart AMD, wie bei den meisten als "optional" gekennzeichneten Treibern, auch diesmal aus. Als Betriebssysteme werden Windows 10 und 7 unterstützt, wobei es für die Modelle der RX-Serie lediglich 64-Bit-Treiber gibt. Offiziell empfohlen wird weiterhin die Mitte Dezember 2017 veröffentlichte Radeon Software Adrenalin Edition 17.12.1, welche auch die APUs abdeckt.

Und was ist mit "Raven Ridge"?
Für seine neuen Desktop-APUs Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G bietet AMD eine spezielle Radeon Software für Ryzen Desktop Prozessoren mit Radeon Vega Grafik an, welche die Versionsnummer 17.40.3701 trägt. Und das überrascht, denn diese Nummer entspricht noch der Entwicklungsschiene der Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.11.2 (Version 17.40.2511) und nicht der aktuellen Radeon Software Adrenalin Edition (17.12.1 = Version 17.50.02; 18.2.2 = Version 17.50.17.04). Den "Raven Ridge"-Treiber gibt es ausschließlich für Windows 10 64-Bit.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2

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