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NVIDIA veröffentlicht GeForce Game Ready 416.34 WHQL

reported by doelf, Dienstag der 16.10.2018, 15:06:13 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 416.34 aktualisiert. Dieses Update wird insbesondere für die Spiele "Call of Duty: Black Ops 4", "Soulcalibur VI" und "GRIP" empfohlen. Der Treiber unterstützt bereits die Grafikkarten der RTX-Serie (Turing) sowie das zwischenzeitlich zurückgezogene Windows 10 Version 1809.

Neue Profile und Treiber-Komponenten
Im Pakete des GeForce Game Ready 416.34 WHQL sind GeForce Experience 3.15.0.164, nView 149.34, die PhysX System-Software 9.18.0907, der HD-Audio-Treiber 1.3.37.5 und CUDA 10.0 enthalten. Hier gab es seit der Treiberversion 416.16 WHQL keine Veränderungen. Während dem GeForce Game Ready 416.34 WHQL keine neuen Profile beiliegen, hatte die Version 416.16 WHQL neue SLI-Profile mit AFR-Unterstützung (Alternate Frame Rendering) für "Basingstoke", "Battlefield V", "Divinity: Original Sin II", "Immortal: Unchained", "Jurassic World Evolution", "Phoenix Point" und "Seven: The Days Long Gone" an Bord. Dazu kamen ein gutes 3D-Vision-Profil für "Elder Scrolls: Online" sowie ein nicht empfehlenswertes für "Assassin's Creed: Odyssey".

Behobene Fehler
Wenn DSR (Dynamic Super Resolution) genutzt wird, soll der Start von Spielen nicht mehr mit einem schwarzen Bildschirm enden. Bei Verwendung von G-SYNC unterbleiben farbig schimmernde Linien in der Vollbildanzeige und HDR (High Dynamic Range) führt nicht mehr zu grünen Grafikfehlern. NVIDIA hat sich auch um Schattenprobleme bei "Playerunknown's Battlegrounds" gekümmert. Sollte der Surround-Modus mit NVIDIAs virtueller GPU (vGPU) kombiniert werden, machte uns der Windows Defender Application Guard bisher einen Strich durch die Rechnung. Dies soll nun ein Ende gefunden haben.

Bekannte Probleme
Soll indes der Edge-Browser mit aktiviertem Windows Defender Application Guard gestartet werden, scheitert dies auch weiterhin am Surround-Modus. Ist eine GeForce GTX 1060 mit einem AV-Receiver verbunden, schaltet dieser nach fünf Sekunden ohne Audiosignal auf den Stereo-Betrieb um. Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Die Kombination aus SLI und HDR führt bei "Battlefield 1" zu einer pinkfarbenen Anzeige, wenn die Bildwiederholrate im Spiel von 144 auf 120 Hertz reduziert wird. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt, und "Far Cry 5" leidet unter einem ungeklärten Flackern.

Kompatibilität: Betriebssystem und GPUs
Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest teilweise, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, finden sich andere Fermi-Modelle weiterhin auf der Liste der unterstützten Grafikkarten. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 416.34 WHQL

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