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NVIDIA: Neuer Treiber für Vampyr und Jurassic World Evolution

reported by doelf, Mittwoch der 06.06.2018, 17:27:55 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 398.11 aktualisiert. Dieses Update wird insbesondere für die Spiele "Vampyr" und "Jurassic World Evolution" empfohlen. Darüber hinaus soll der Treiber das "bestmögliche Spielerlebnis" auf HDR-fähigen Bildschirmen mit G-SYNC-Unterstützung bieten.

Neue Profile
Der GeForce Game Ready Driver 398.11 WHQL umfasst ein neues SLI-Profil für "Warhammer: Vermintide 2". Für "Jurassic World Evolution" ist ein gutes 3D-Vision-Profil enthalten, die Profile für "Railway Empire", "Sea of Thieves" und "Vampyr" hält NVIDIA indes für nicht empfehlenswert. Dafür kann man "Vampyr" im 3D-Kompatibilitätsmodus spielen, denn dieses Profil funktioniert laut NVIDIA exzellent.

Behobene Fehler
"Hitman Pro" stürzt nicht mehr ab, wenn SLI, DirectX 12, eine niedrige Auflösung und widersprüchlicher HDR-Einstellungen (im Spiel aktiviert, unter Windows ausgeschaltet) aufeinandertreffen. Wird "Call of Duty: WWII" im Surround-Modus gespielt, bleibt das Center-Display nicht mehr leer.

Alte Probleme
Die Liste der offenen Problemen ist weiter gewachsen und einige Baustellen sind schon lange bekannt: Die GeForce Titan (Kepler) verweigert auch weiterhin die Zusammenarbeit mit AMDs Threadripper und auf Pascal-GPUs verursacht "Gears of War 4" sporadische Blue-Screens. Es kann zudem noch immer vorkommen, dass die Tastaturkürzel für Surround nicht funktionieren.

Video-Probleme
Ist HDR unter Windows aktiviert, kann es bei der bildschirmfüllenden Wiedergabe von Videos ohne HDR-Inhalt zu Flackern und Darstellungsfehlern kommen. Um dies zu vermeiden, muss man vor dem Abspielen HDR unter Windows ausschalten. Auch bei Notebooks mit GeForce GTX 1060 bereitet HDR Probleme: Anzeigegeräte, die über HDMI mit dem Notebook verbunden sind, blinken beim Abspielen von Netflix-Videos im Edge-Browser sowie bei der Vollbildwiedergabe von Blu-rays. Wer zwischen einem Spiel in der Vollbildanzeige und einem Netflix-Video im Edge-Browser hin und her wechselt, riskiert einen Absturz (Bluescreen). NVIDIA empfiehlt, das Video in Google Chrome abzuspielen.

Bekannte Probleme
"Overwatch" flackert im Surround-Modus, wenn SLI und G-Sync aktiviert sind sowie zwei Bildschirme an der Master-Karte und ein dritter an der Slave-Karte hängen. "Shadow Warrior 2" flackert, wenn aktiviertes HDR unter Windows auf eine Titan V trifft. Abhilfe schafft das Ausschalten von HDR. "Dead by Daylight" funktioniert nicht mit NVIDIAs Freestyle-Modus. Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen.

Ein neues Problem
Der einzige Neuzugang unter den bekannten Fehlern betrifft "World of Warcraft: Legion". Hier zeigen sich massive Farbfehler, wenn Grafikkarten des Typs GeForce GTX 1080 im SLI-Betrieb an einem Bildschirm mit G-SYNC betrieben werden und unter Windows HDR aktiviert ist. Aus NVIDIAs Beschreibung schließen wir, dass das Ausschalten von HDR für Abhilfe sorgen könnte.

Enthaltene Treiber-Komponenten
Im Vergleich zur Version 397.93 zeigen sich die Versionsstände aller Treiber-Komponenten unverändert: Enthalten sind GeForce Experience 3.14.0.139, nView 149.21, die PhysX System-Software 9.17.0524, der HD-Audio-Treiber 1.3.37.4 sowie CUDA 9.2. Die Auslieferung von CUDA 9.2 hatte NVIDIA ursprünglich schon Ende April 2018 für die zurückgezogene Treiberversion 397.31 verkündet, die nachfolgenden Treiber hatten indes wieder CUDA 9.1 an Bord. Erst mit dem GeForce Game Ready Driver 397.93 WHQL kehrte CUDA 9.2 zurück.

Kompatibilität: Betriebssystem und GPUs
Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest teilweise, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, finden sich andere Fermi-Modelle weiterhin auf der Liste der unterstützten Grafikkarten. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 398.11 WHQL

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