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AMD Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.7.2

Meldung von doelf, Freitag der 17.07.2020, 13:46:00 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2020 Edition auf die optionale Version 20.7.2 aktualisiert. Dieses Update wird insbesondere für die Spiele Death Stranding, F1 2020 und das aktuell im offenen Betatest befindliche Hyper Scape empfohlen. Für Death Stranding verspricht AMD Leistungsgewinne von bis zu acht Prozent (Radeon RX 5700 XT, hohe Grafikqualität, Vergleichswerte von der Treiberversion 20.5.1), bei F1 2020 darf man Zugewinne von bis zu fünf Prozent (Radeon RX 5700 XT, ultra-hohe Grafikqualität, Vergleichswerte von der Treiberversion 20.7.1) erwarten.

AMD bietet diesen Treiber für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7 an, unterstützt werden diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs und Ryzen-Prozessoren. Offiziell empfohlen wird derweil nach wie vor die Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.4.2 WHQL. Wer noch einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Behobene Fehler
AMD konnte Probleme mit seinem Bug Report Tool zur Meldung von Fehlern und Problemen beheben, der Game-Manager erkennt Systemordner und Bildschirmhintergünde nicht mehr fälschlicherweise als Spiel und Microsofts Webbrowser Edge zeigt die Videovorschauen bei Netflix nun wieder korrekt an. Die Verwendung einer Radeon RX 5000 mit der VR-Brille Oculus Rift verursacht weder Systemhänger noch Anzeigefehler, Valorant lässt sich vom Gaming-Tab sowie aus der Radeon Software heraus starten und für Hyper Scape wurden Abstürze und Hänger unter Windows 7 repariert.

Ungelöste Probleme
AMD untersucht bei seiner Baureihe Radeon RX 5000 ein Flackern von VP9-Videos sowie Audio-Aussetzer bei der Tonwiedergabe über einen per HDMI angeschlossenen AV-Receiver. Die Wiedergabe von YouTube-Videos auf einem erweiterten Display kann einfrieren, wenn die Bildschirme an APUs der Baureihen Ryzen 3xxx und 4xxx betrieben werden und als Browser Google Chrome oder Microsoft Edge zum Einsatz kommen. Zudem untersucht AMD Berichte über sporadische Systemhänger, welche beim Aufwachen einer Ryzen-3xxx-APU aus dem Schlafzustand auftreten sollen. Aufgrund eines Fehlers bei der HDMI-Skalierung wird die Framerate zuweilen auf 30 fps festgestellt.

Einige Bugs verfolgen AMD-Nutzer schon seit Wochen und Monaten: Durch eine Überlagerung mit Leistungsdaten oder dem Tuning-Tab werden für die Radeon RX 5700 fälschlicherweise zu hohe Ruhetakte angezeigt. Nach wie vor neigen einige Spiele zum Stottern, wenn eine Radeon RX 5000 im PC steckt und auch beim Einsatz von Enhanced Sync ist weiterhin Vorsicht geboten, da diese Option in einigen Kombinationen zu einer schwarzen Anzeige führen kann. Die Nutzung von HDR kann in Spielen und auf dem Desktop zu Bildfehlern führen. Nach längeren Spielsitzungen können weiterhin Systemhänger und schwarze Bildschirme auftreten. AMD untersucht dieses Problem und bittet betroffene Nutzer um das Einreichen von Fehlermeldungen.

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