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NVIDIA: Neuer Grafiktreiber bringt Dolby Vision

reported by doelf, Montag der 27.03.2017, 17:28:37 Uhr

Mit dem GeForce Game Ready Driver 378.92 WHQL bietet NVIDIA nun auch Dolby Vision für Spiele. Bei Dolby Vision geht es ausnahmsweise nicht um die Mehrkanalwiedergabe von Audiodaten, sondern um die optische Aufbereitung von Hochkontrastbildern (High Dynamic Range = HDR). Hierbei verspricht Dolby Vision eine dynamische Anpassung von Farbsättigung und Kontrasten für jedes Einzelbild, während beim offenen HDR10-Format eine einmalige Optimierung pro Film stattfindet.

Im Lieferumfang des GeForce Game Ready Driver 378.92 WHQL finden sich aktualisierte SLI-Profile für "Dead Rising 4" und "Deus Ex: Breach". Für "Mass Effect: Andromeda" ist erstmals ein SLI-Profil erhältlich. Das 3D-Vision-Profil für "Halo Wars 2" wird seitens NVIDIA nicht empfohlen, während das Profil für den 3D-Kompatibilitätsmodus bei "Dreadnought" exzellent sein soll. Die Treiberkomponenten umfassen NView 148.47, die altbekannte PhysX-System-Software 9.16.0318, den HD-Audio-Treiber 1.3.34.23 sowie GeForce Experience 3.4.0.70. Der GeForce Game Ready Driver 378.92 WHQL unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten ab der Baureihe GeForce 400. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Bekannte Probleme unter Windows 10
Derzeit lassen sich ältere Versionen von GeForce Experience unter Windows 10 nicht überschreiben, weshalb NVIDIA eine saubere Installation empfiehlt. Dies bedeutet, dass man vor der Installation des neuen Treibers den alten entfernen muss. In einigen Fällen muss das System während des Überschreibens älterer Treiber neu gestartet werden. Wird der Treiber installiert, während ein HDMI-Bildschirm an der Grafikkarte angeschlossen ist, meldet der Gerätemanager einen Fehlercode 43. Nach einem Wechsel zum Portraitmodus verschwindet das Icon "Surround Display" und bei bestimmten Bildschirmen von ASUS endet das Aufwachen per "Fast Boot" ohne Anzeige. Der Testdurchgang "LuxBall HDR" von Luxmark 3.0 lässt den Grafiktreiber stoppen.

"Battlefield 1 XP1" zeigt auf SLI-Systemen auf Basis der GeForce GTX 1080 Grafikfehler nach dem Wechsel zwischen Vollbild- und Fensteranzeige. "Mass Effect: Andromeda" verursacht Speicherfehler im Zusammenspiel mit der GeForce GTX 1080 Ti und "Sid Meier's Civilization VI" verursacht mit dieser Grafikkarte schwarze Bildfehler im Menü. Bei "Ghost Recon Wildlands" verursacht die GeForce GTX Titan X in Kombination mit FXAA und dem Ansel-UI einen Absturz. "Tom Clancy's The Division Survival DLC" stürzt ab, wenn auf einem GM204-Chip (GeForce GTX 980 und GTX 970) zwischen der Vollbild- und Fensteranzeige gewechselt wird. "Quantum Break" friert im Fenstermodus ein und auch "For Honor" hat Probleme mit diesen GPUs - hier sollte man das Intro-Video nicht überspringen, falls ShadowPlay aktiviert ist. Die Kombination aus 4K-Aufkösung und SLI kostet bei "Street Fighter V" Leistung - auch unter Windows 7.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 378.92 WHQL

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