MSI RTX 2080 Serie

AMD: Grafiktreiber für "Call of Duty: Black Ops 4"

reported by doelf, Dienstag der 16.10.2018, 14:27:30 Uhr

Nachdem die September-Treiber Leistungsvorteile für die Spiele "Assassin's Creed Odyssey", "F1 2018", "Fortnite", "Shadow of the Tomb Raider" und "Star Control: Origins" gebracht hatten, kümmert sich die Version 18.10.1 von AMDs Radeon Software Adrenalin Edition um "Call of Duty: Black Ops 4" und das mittlerweile zurückgezogene Windows 10 Version 1809.

Mehr Leistung
Kommt eine Radeon RX Vega 64 (8GB) bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten zum Einsatz, läuft "Call of Duty: Black Ops 4" um bis zu fünf Prozent schneller als mit der Treiberversion 18.9.3. Wird eine Radeon RX 580 (8GB) verwendet, steigen die Frame-Raten sogar um bis zu sechs Prozent. Die Zugewinne bewegen sich in jenem Rahmen, welchen AMD zuletzt für "Assassin's Creed Odyssey", "Fortnite" (beide maximal 5 Prozent), "Shadow of the Tomb Raider" (maximal 4 Prozent) und "F1 2018" (maximal 3 Prozent) vermeldet hatte. Nur bei "Star Control: Origins" war die Steigerung mit bis zu 17 Prozent deutlich höher ausgefallen.

Behobene Fehler
AMD verspricht, das die Aktualisierung der HDMI-Audio-Treiber ab jetzt zuverlässiger funktioniert. Zudem soll ein sporadischer Neustart beim Update auf Systemen, die über 16 oder mehr Kerne verfügen, unterbleiben. Die Effekt-Qualitätsstufen "Hoch" und "Episch" führen bei "Fortnite" nicht mehr zu Beleuchtungsfehlern und bei "Sea of Thieves" wurden flackernde Texturen behoben. Diese traten allerdings nur bei Mehr-GPU-Konfigurationen auf.

Bekannte Fehler
Nach wie vor reduziert die Radeon RX Vega im Leerlauf nicht immer ihren Speichertakt - ein Fehler, der uns schon länger begleitet. Wer das zurückgezogene Windows 10 Version 1809 verwendet, sollte vorerst auf Radeon Overlay verzichten, denn hier drohen System- und Software-Abstürze. Ebenfalls ärgerlich: Werden die Fenster von Microsoft Office gezogen, gerät das System ins Stottern.

Kompatibilität
Die Treiberversion 18.10.1 unterstützt neben diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) auch Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik sowie zahlreiche APUs. Dieser Strategiewechsel bei AMD ist sehr erfreulich, da die Versorgung mit optionalen Treibern die APUs des Herstellers wesentlich attraktiver macht.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.10.1

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