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AVMs Glasfaser-Router mit Wi-Fi 6: FRITZ!Box 5590 Fiber (Modell für Deutschland)


AVM: Sicherheits-Updates für FRITZ!Boxen, FRITZ!Repeater und FRITZ!Powerline

Meldung von doelf, Dienstag der 12.09.2023, 16:16:26 Uhr

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AVM hat in Form von FRITZ!OS 07.57 wichtige Sicherheits-Updates für seine aktuellen Router veröffentlicht. Auch für Router-Modelle, die das aktuelle FRITZ!OS 07.5x nicht mehr erhalten werden, gibt es Updates mit den Versionsnummern 07.31 und 07.30. Da AVM diese Versionsnummern zuvor schon für andere Modelle verwendet hatte, ist der Zusammenhang mit den Korrekturen von FRITZ!OS 07.57 nicht gleich ersichtlich. Dies gilt umso mehr für FRITZ!OS 07.17, 07.14, 07.03, 06.89, 06.88, 06.56, 06.36, 06.35 und 06.34, welche richtig alte Router-Modelle absichern. UPDATE #1: Aktualisierung für FRITZ!Box 7412 verfügbar. UPDATE #2: Aktualisierung für FRITZ!Box 6430 Cable verfügbar. UPDATE #3: Berichte und Vermutungen rund um die Sicherheitslücke. UPDATE #4: Aktualisierung für FRITZ!Box 7360 v2 verfügbar. UPDATE #5: Aktualisierungen für die FRITZ!Boxen 7582, 7581 und 7520 B verfügbar. UPDATE #6: BSI-Eintrag hinzugefügt. UPDATE #7: Aktualisierung für FRITZ!Box 6850 LTE verfügbar. UPDATE #8: Aktualisierungen für FRITZ!Box 6850 5G und 6820 LTE (v3) verfügbar. UPDATE #9: Aktualisierungen für die FRITZ!Boxen 7369, 7360 v1, 7360 SL, 7312, 7272, 6842 LTE, 6840 LTE, 6820 LTE (v2), 6820 LTE (v1), 6810 LTE, 4020 und 3272 verfügbar. UPDATE #10: Aktualisierungen für die FRITZ!Repeater 3000, 1750E und 1200 verfügbar. UPDATE #11: FRITZ!OS 07.58 für die FRITZ!Box 5530 Fiber verfügbar. UPDATE #12: FRITZ!OS 07.58 für die FRITZ!Box 5590 Fiber verfügbar, Aktualisierungen für die FRITZ!Repeater 1160, 600 v2 und 600. UPDATE #13: Aktualisierungen für FRITZ!Powerline 1260E, 1260, 1240E, 546 und 540E verfügbar. UPDATE #14: Aktualisierungen für die FRITZ!Repeater 2400, 450E und 310 verfügbar. UPDATE #15: Aktualisierung für den FRITZ!Repeater 300E verfügbar. UPDATE #16: Aktualisierungen für die FRITZ!Repeater 6000, 3000 AX und 1200 AX sowie FRITZ!Powerline 1240AX verfügbar. UPDATE #17: Aktualisierung für FRITZ!Powerline 1000E v2 verfügbar. UPDATE #18: Aktualisierung für den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C verfügbar. UPDATE #19: Aktualisierung für das FRITZ!Smart Gateway verfügbar. UPDATE #20: Aktualisierungen für FRITZ!Powerline 1220E, 1220, 1210 und 1000E verfügbar.

Neuerungen und Korrekturen in FRITZ!OS 07.58
Am 8. September 2023 hat die FRITZ!Box 5530 Fiber ein weiteres Update auf die Version 07.58 erhalten und am 12. September 2023 folgte die FRITZ!Box 5590 Fiber. Im Gegensatz zu FRITZ!OS 07.57 enthält diese Aktualisierung keine sicherheitsrelevanten Änderungen, sondern behebt einen Fehler, aufgrund dessen die PPP-Aushandlung mit manchen Gegenstellen scheitert. Das Point-to-Point Protocol kommt beim Verbindungsaufbau mit dem Internetanbieter zum Einsatz und umfasst die Zuteilung der öffentlichen IP-Adresse sowie der standardmäßigen DNS-Server. Sollte kein Internetzugriff mehr möglich sein, benötigt man einen anderen Internetanschluss, um das Update von AVMs FTP-Server herunterzuladen (FRITZ!Box 5530 Fiber, FRITZ!Box 5590 Fiber) und es dann manuell aufzuspielen. Ob weitere Router-Modelle PPP-Probleme haben, ist noch unklar.

Das Sicherheits-Update FRITZ!OS 07.57
AVM hat am 4. September 2023 ein Sicherheits-Update mit der Versionsnummer 07.57 veröffentlicht. Bisher gibt es seitens AVM noch keine Details und in der Änderungsliste steht lediglich Stabilität und Sicherheit erhöht. Da so viele Router, darunter auch einige sehr alte Modelle, innerhalb kurzer Zeit ein Update erhalten haben, liegt die Vermutung einer 0-Day-Schachstelle, die bereits aktiv angegriffen wird, nahe. Für ältere Modelle, die kein Update auf FRITZ!OS 07.5x mehr erhalten werden, wurden die Versionen 07.31 und 07.30 veröffentlicht. Auch für ganz alte Router, die sich noch auf dem Versionsstand 07.1x oder 06.8x befinden, wurden Updates bereitgestellt. Da AVM keine einheitlichen Unterversionen verwendet, sondern diese bei jedem Modell individuell hochzählt, herrscht ein ziemliches Chaos. Hier zunächst ein Überblick hinsichtlich der bisher verfügbaren Updates. Weitere unten findet sich dann die vollständige Liste inklusive der jeweiligen Links.

  • FRITZ!OS 07.58 gibt es für die FRITZ!Box 5530 Fiber und 5590 Fiber
  • FRITZ!OS 07.57 gibt es für die FRITZ!Boxen 7590 AX, 7590, 7583 VDSL, 7583, 7530 AX, 7530, 7520 B, 7520, 7510, 7490, 6890 LTE, 6850 5G, 6850 LTE, 6820 LTE (v3), 6820 LTE (v2), 6690 Cable, 6660 Cable, 6591 Cable, 6590 Cable, 6490 Cable, 6430 Cable, 4060 und 4040 sowie für die FRITZ!Repeater 6000, 3000 AX, 3000, 2400, 1200 AX, 1200, 600 v2 und 600 sowie für das FRITZ!Smart Gateway sowie für FRITZ!Powerline 1260E, 1260 und 1240AX
  • FRITZ!OS 07.31 gibt es für die FRITZ!Boxen 7430, 3490, 5491 (GPON) und 5490 (AON) sowie für den FRITZ!Repeater 1750E
  • FRITZ!OS 07.30 gibt es für die FRITZ!Boxen 7580, 7560, 6820 LTE (v1) und 6430 Cable
  • FRITZ!OS 07.17 gibt es für die FRITZ!Boxen 7582 und 7581
  • FRITZ!OS 07.16 gibt es für den FRITZ!Repeater 310 sowie für FRITZ!Powerline 1240E
  • FRITZ!OS 07.15 gibt es für die FRITZ!Repeater 1160 und 450E sowie für FRITZ!Powerline 540E und 546
  • FRITZ!OS 07.14 gibt es für die FRITZ!Box 7362 SL
  • FRITZ!OS 07.03 gibt es für die FRITZ!Box 4020 und den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C
  • FRITZ!OS 06.89 gibt es für die FRITZ!Boxen 7272 und 3272
  • FRITZ!OS 06.88 gibt es für die FRITZ!Boxen 7412, 7390, 7360 v2 und 6840 LTE
  • FRITZ!OS 06.56 gibt es für die FRITZ!Box 7312
  • FRITZ!OS 06.36 gibt es für die FRITZ!Box 7360 v1
  • FRITZ!OS 06.35 gibt es für die FRITZ!Boxen 7360 SL, 6842 LTE, 6810 LTE
  • FRITZ!OS 06.34 gibt es für die FRITZ!Box 7369 und den FRITZ!Repeater 300E
  • Software-Version 2.13.0.2-43 für FRITZ!Powerline 1000E
  • Software-Version 2.13.0.2-38 für FRITZ!Powerline 1220E
  • Software-Version 2.13.0.2-7 für FRITZ!Powerline 1220
  • Software-Version 2.13.0.2-3 für FRITZ!Powerline 1000E v2
  • Software-Version 2.13.0.2-1 für FRITZ!Powerline 1210
  • Bisher noch ohne Update: FRITZ!Powerline 1000E T, 530E und 510E

Was wir über die Schwachstelle herausfinden konnten
Die ersten Meldungen über eine Sicherheitslücke bei der FRITZ!Box 7590 kamen aus Italien. Offenbar hat ein dortiger Internetanbieter auf den vom ihm bereitgestellten FRITZ!Boxen den TCP-Port 443 (HTTPS) zum Internet hin geöffnet, um die Router aus der Ferne zu warten. Das ist sehr ungewöhnlich, denn standardmäßig ist TCP 443 nur zum lokalen Netzwerk hin offen und die Fernkonfiguration erfolgt in der Regel über das TR-069-Protokoll. Dieses sieht vor, dass der Auto-Configuration-Server (ACS) des Internetanbieters die FRITZ!Box über den TCP-Port 8089 kontaktiert. Die FRITZ!Box prüft dann die Authentizität der Anfrage und reagiert nur, wenn sie die Anfrage als valide einstuft. Nun erst öffnet die FRITZ!Box eine HTTPS-Verbindung zum ACS und kann neue Einstellungen zum Internetanschluss sowie Firmware-Updates vom ACS empfangen. Eine Abfrage von Zugangsdaten und Kennwörtern sieht das TR-069-Protokoll nicht vor, aber der ACS kann solche Einstellungen durchaus ändern. Ob TR-069 aktiv ist, kann man über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box prüfen. Dazu öffnet man unter dem Menüpunkt Diagnose die Rubrik Sicherheit und scrollt dann ganz nach unten.

In den Berichten heißt es weiter, dass Dritte den zum Internet geöffneten TCP-Port 443 genutzt hätten, um den Zugriff auf die Router zu versperren. Dabei wurden die Nutzerkonten und die Internetzugangsdaten derart manipuliert, dass sich FRITZ!Box-Nutzer nicht mehr auf dem Router anmelden können und sich die FRITZ!Box nicht mehr mit dem Internet verbinden kann. Die betroffenen Router müssen nun zurückgesetzt und neu eingerichtet werden. Sofern die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box noch erreichbar ist, kann man dort angeben, sein Passwort vergessen zu haben. Falls man nicht mehr auf die Benutzeroberfläche kommt, hilft das Recover-Tool von AVM. Für jedes unterstützte Router-Modell bietet AVM auf seinem FTP-Server ein eigenes Recover-Tool an, welches unter Windows ausgeführt werden muss. Zuvor trennt man den Windows-PC vom Netzwerk und schließt die FRITZ!Box direkt per Ethernet-Kabel am Rechner an. Das Wiederherstellungsprogramm versucht dann, die aktuelle Firmware auf die FRITZ!Box zu schreiben, was in den meisten Fällen zuverlässig funktioniert.

Hinsichtlich der Meldungen aus Italien gibt es mehrere Unklarheiten: Es könnte sich um einen Konfigurationsfehler seitens des Internetanbieters handeln, doch ein solcher würde nicht diese Update-Flut erklären. Wahrscheinlicher erscheint uns, dass AVM auf ein grundlegendes Problem gestoßen ist, beispielsweise auf eine fehlerhafte Implementierung des TR-069-Protokolls. Dies würde erklären, warum die Angreifer die Router zwar vernageln, aber nicht für ihre eigenen Zwecke einspannen konnten. Schließlich ermöglicht die unbemerkte Übernahme eines Routers das Abgreifen von sensiblen Daten und das Kappen des Internetzugangs ist dabei an Kontraproduktivität nicht zu überbieten. Es kann gut sein, dass die Sperrung der Router zum Schutz der Nutzer gedacht war. Zudem konnten die Angreifer auf diese Weise die Aufmerksamkeit des Internetanbieters und AVMs gewinnen. In einigen Berichten ist zudem davon die Rede, dass auch Port-Weiterleitungen auf andere Geräte im LAN für Angriffe auf die FRITZ!Boxen missbraucht wurden. Wie sich diese ins Bild einfügen, ist uns noch unklar. Letztendlich müssen wir auf eine offizielle Erklärung warten.

Das BSI stuft den Schweregrad als hoch ein
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat die FRITZ!Box-Lücke in seine Datenbank aufgenommen. Der Eintrag [WID-SEC-2023-2262] AVM FRITZ!Box: Schwachstelle ermöglicht nicht spezifizierten Angriff stuft das Risiko als hoch ein, die CVSS Base Score wird mit 7,3 angegeben, die CVSS Temporal Score liegt mit 6,4 im mittleren Bereich. Der weitere Informationsgehalt ist mager: Ein Angreifer kann eine Schwachstelle in AVM FRITZ!Boxen ausnutzen, um einen nicht näher spezifizierten Angriff durchzuführen. Zumindest wird bestätigt, dass es sich um einen Remote-Angriff handelt, der Zugriff erfolgt demnach aus dem Internet und nicht aus dem lokalen Netzwerk. Für Verwirrung dürfte indes sorgen, dass das BSI alle Firmware-Versionen vor 7.57 für betroffen erklärt. Auch dies zeigt, dass AVM dringend an seinem Versionsschema arbeiten muss. Ob eine wichtige Schwachstelle behoben wurde, muss sich unabhängig vom Modell am Versionsstand erkennen lassen.

Neuerungen und Korrekturen in FRITZ!OS 07.56 und 07.55
AVM hatte zunächst die stabile Version 07.55 auf die Labor-Version 07.51 folgen lassen, doch aufgrund nachgereichter Korrekturen wurde daraus schnell die nun aktuelle Version 07.56. Neben einigen Anpassungen, Optimierungen und Korrekturen, von denen viele modellspezifisch sind, bringt FRITZ!OS 07.56 einen neuen Energiesparmodus, der den Energieverbrauch von WLAN, LAN und USB reduziert. Beim Umstieg auf eine neue FRITZ!Box überträgt ein neuer Assistent alle wichtige Einstellungen zu Internet, Telefonie (Anschlüsse, Geräte, Telefonbücher), Netzwerk (LAN, WLAN, Mesh) und Smart Home (Geräte und Profile) auf den neuen Router. Im Telefonietarif Telekom CompanyFlex können nun bis zu zehn Einzelrufnummern (MSNs) genutzt werden.

Die wichtigsten Neuerungen in FRITZ!OS 07.50
AVM spricht in Bezug auf FRITZ!OS 07.50 von über 150 Verbesserungen. Dazu gehören zahlreiche Fehlerkorrekturen, kleinere Optimierungen sowie kosmetische Anpassungen der Benutzerführung. Wir beschränken uns in der folgenden Liste auf die wichtigsten Punkte:

  • Terminkalender und Sprachklingel: Mit FRITZ! 07.50 bekommen die FRITZ!Fons M2, C4, C5 und C6 einen Terminkalender samt Erinnerungsfunktion. Die ebenfalls neue Sprachklingel kann solche Termine auch ansagen, zudem spricht sie den Namen eines Anrufers statt zu läuten, sofern dies gewünscht wird. Befindet sich die Rufnummer noch nicht im Telefonbuch, wird statt des Namens der Standort des Anrufers angesagt. Aktuell funktioniert die Sprachklingel nur, wenn ein MyFRITZ!-Konto eingerichtet ist.
  • WireGuard: Für den Aufbau von VPN-Verbindungen steht nun auch WireGuard zur Auswahl. WireGuard setzt auf UDP und ist daher schneller als IPsec oder OpenVPN. Seit dem Kernel 5.6 ist WireGuard in Linux integriert, die Software selbst steht unter der freien Lizenz GNU GPLv2. Allerdings scheint WireGuard auch höhere Anforderungen an die Hardware zu stellen, weshalb AVM auf älteren FRITZ!Boxen keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen konnte. Für die beiden Kabel-Router FRITZ!Box 6590 Cable und 6490 Cable wurde WireGuard daher komplett gestrichen und auf der nach wie vor sehr populären FRITZ!Box 7490 ist WireGuard nur eingeschränkt nutzbar.
  • Betrieb als Mesh Repeater: Befinden sich die FRITZ!Boxen 7590 oder 6890 LTE im Betriebsmodus Mesh Repeater, können diese nun beide WLAN-Frequenzbänder (2,4 und 5 GHz) nutzen, wodurch sich neben der Geschwindigkeit auch die Stabilität erhöht. Nach dem Update werden bestehende Verbindungen automatisch auf zwei Bänder erweitert.
  • Bedienoberfläche: FRITZ!OS hat eine visuelle Auffrischung bekommen. Das Menü wurde vom linken Bildschirmrand abgetrennt und die Seitenbreite der Konfigurationsfenster wurde auf eine bessere Lesbarkeit hin optimiert. Dies soll auf großen Bildschirmen mehr Übersicht schaffen, zugleich wurde aber auch die Darstellung auf Smartphones und Tablets verbessert.
  • FRITZ!DECT 440: Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverlauf können als zusätzliche Anzeige verwendet werden.
  • Smart Home: Mit Szenarien lassen sich mehrere Aktionen zusammenfassen, vordefiniert sind die beiden Szenarien Nach Hause kommen und Haus verlassen. Benutzer können eigene Szenarien sowie Vorlagen definieren. Noch einen Schritt weiter gehen Routinen, welche Geräte, Szenarien und Vorlagen auf Basis einer Wenn-Dann-Verknüpfung automatisiert starten. Man definiert zunächst den Auslöser (ein Gerät), legt dann die Bedingung (eine Zustandsänderung bzw. ein Ereignis) fest und wählt dann die gewünschte Aktion (ein Szenario oder eine Vorlage).
  • FRITZ!Box 6850 5G/LTE: Wenn die im Router eingesetzte SIM-Karte die Telefonie über LTE unterstützt (VoLTE), kann man nun direkt über die Mobilrufnummer dieser SIM-Karte telefonieren.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.31
FRITZ!OS 07.31 gab es seit März 2022 für die FRITZ!Box 7590 AX. Dieses Update verbesserte die Interoperabilität zu bestimmten ADSL2+ Gegenstellen. Auch die DSL-Stabilität und der Datendurchsatz wurden optimiert. Hier hatte die FRITZ!Box 7590 AX Probleme beim Supervectoring (35b), beim Vectoring (17a) sowie im ADSL2+ Betrieb. Im April folgte FRITZ!OS 07.31 für die FRITZ!Box 7583 und die FRITZ!Box 7583 VDSL, auch hier wurde die Stabilität und Interoperabilität der DSL-Verbindung verbessert. Auch die FRITZ!Box 7530 AX wurde im April 2022 auf FRITZ!OS 07.31 aktualisiert, bei diesem Modell brachte das Update allerdings verbesserte Anpassungen zur Unterstützung providerspezifischer Internetdienste. WICHTIG: Am 4. September 2023 wurde FRITZ!OS 07.31 als Sicherheits-Update für die Modelle FRITZ!Box 7430, 3490, 5491 (GPON) und 5490 (AON) bereitgestellt. Diese Router erhalten nur noch Sicherheits-Updates und werden nicht mehr auf FRITZ!OS 07.5x aktualisiert.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.30
Für die FRITZ!Box 3490 wurde FRITZ!OS 07.29 am zehnten August 2021 bereitgestellt, der Funktionsstand dieses Updates entsprach jedoch der Version 07.28. AVM musste für diesen Router ein zusätzliches Update einschieben, um den Internetzugang via MIC-Code-Eingabe für das Vodafone-Netz zu reparieren. Erst mit der Version 07.30 hatte die FRITZ!Box 3490 die Verbesserungen des allgemeinen FRITZ!OS 07.29 erhalten. Für die FRITZ!Box 7510 gab es seit Ende Januar 2022 ein FRITZ!OS 07.30. Dieses Modell war erst Ende 2021 mit vorinstalliertem FRITZ!OS 07.29 auf den Markt gekommen, doch mit der initialen Version war aufgrund eines PPPoE-Fehlers zuweilen keine Internetverbindung zustande gekommen. Das Update auf die Version 07.30 behob dieses Problem. Bei der FRITZ!Box 6850 5G reparierte das Anfang März 2022 veröffentlichte FRITZ!OS 07.30 die Erkennung von SIM-Karten des Anbieters Sunrise/Schweiz. Im Mai 2022 erschien dann auch ein FRITZ!OS 07.30 für die FRITZ!Box 4060 und optimierte dort die Kompatibilität mit DECT-Telefonen anderer Hersteller. WICHTIG: Am 4. September 2023 wurde FRITZ!OS 07.30 als Sicherheits-Update für die Modelle FRITZ!Box 7580, 7560 und 6430 Cable bereitgestellt. Diese Router erhalten nur noch Sicherheits-Updates und werden nicht mehr auf FRITZ!OS 07.5x aktualisiert.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.29
Dieses Update verbesserte die Aktualisierung von vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen und reparierte die eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit bei der Nutzung von Telefonie über IPv6. Weiterhin wurde die Kompatibilität mit einigen älteren Geräten wie Druckern und Scannern sowie mit macOS 12.0 (Monterey) verbessert. Wenn man den Internetzugriff auf Speichermedien über FTP bzw. FTPS aktiviert, zeigt FRITZ!OS ab der Version 07.29 die vom Router zufällig gewählte Port-Nummer an. Die Interoperabilität beim Einsatz verschlüsselter Telefonie wurde erhöht und mögliche Verbindungsverluste minimiert. Den beiden Kabel-Routern FRITZ!Box 6660 Cable und 6591 Cable brachte FRITZ!OS 07.29 zudem eine höhere Stabilität.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.28
FRITZ!OS 7.28 verbesserte die Stabilität des Systems und der WLAN-Verbindungen. Die SMB-Netzlaufwerkverbindungen für am Router angeschlossene USB-Datenträger wurden für macOS 11.3 (Big Sur) repariert und es wurden mehrere Änderungen im Bereich Telefonie vorgenommen. Hierzu gehörten notwendige Anpassungen zur Authentifizierung bei Google (Telefonbuch und Kalender), eine verbesserte Interoperabilität für CardDAV-basierte Online-Telefonbücher und die optimierte Behandlung von Rufumleitungen bei SIP-Trunks, welche eine Rufumleitung in der Rufphase unterstützen. Probleme bei der Ersteinrichtung aufgrund werksseitig vorinstallierter Konfigurationsprofile konnten ebenfalls beseitigt werden.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.27
FRITZ!OS 7.27 verbesserte die automatische Einrichtung von Rufnummern für Anschlüsse der Deutschen Telekom, die über ein Glasfasermodem laufen. Die Zuverlässigkeit von VPN-Verbindungen über Drittanbieter-Lösungen und der Zugriff auf WLAN-Geräte im Heimnetz über VPN wurden verbessert. Für WLAN-Verbidungen versprach AVM eine bessere Stabilität und mögliche Angriffe über fragmentierte Pakete (Fragattack) wurden unterbunden. Dazu kamen Korrekturen für unverschlüsselte WLAN-Netze sowie für die Nutzung bestimmter Funktionen auf DECT-Telefonen. Es wurden Änderungen für den Zugriff auf das Online-Telefonbuch von Google vorgenommen und Probleme bei der Eingabe von Google-Authenticator-Codes beseitigt. Es wurden mehrere Probleme mit Rufnummern im Tarif Telekom CompanyFlex sowie mit Telefonbucheinträgen ohne gültige Rufnummer repariert. Der Abbruch verschlüsselter Telefonate führte nicht mehr zu einem endlosen Klingeln und Dreierkonferenzen über analoge Telefone wurden stabilisiert.

Die Neuerungen von FRITZ!OS 07.26 und 07.25
FRITZ!OS 07.26 bzw. 07.25 hatten Optimierungen für das Home-Office, darunter die Priorisierung von Geräten beim Internetzugriff und ein Journal für empfangene und gesendete Telefaxe, gebracht. Die Einstellungen zum Senden und Empfangen von Faxen wurden zusammengefasst sowie die Konfigurationsvariante Faxe nur senden ergänzt. Die Sprachqualität bei Telefonaten in Mobilfunknetze und ins Ausland wurde erhöht und die Telefonbucheinträge sowie die Konfiguration von Rufumleitungen und Rufsperren komplett überarbeitet. FRITZ! Smart Home bekam Unterstützung für kompatible Rollladensteuerungen über FRITZ!DECT 440, FRITZ!Fon und die Benutzeroberfläche der FRITZ!Boxen. Das FRITZ!Fon bekam die Wettervorhersage auf dem Startbildschirm und das FRITZ!DECT 440 erlernte das Messen der Luftfeuchtigkeit. Weitere Neuerungen waren das An- und Ausschalten des WLAN-Gastzugangs und der Anrufbeantworter per Tastendruck, eine einfachere Verteilung von Tickets zum Verlängern der Surfzeit in der Kindersicherung sowie eine direkte Zuweisung von Zugangsprofilen an Geräte.

Die Wartungsupdates FRITZ!OS 07.17, 07.16, 07.15, 07.14, 07.03, 06.89, 06.88, 06.56, 06.36, 06.35 und 06.34
Für einige ältere Modelle, deren Hardware nicht mehr auf FRITZ!OS 07.2x aktualisiert werden konnte, hatte AVM sporadisch Wartungsupdates veröffentlicht. Ende 2021 und Anfang 2022 hatten diese Wartungsupdates zwei sicherheitsrelevante Änderungen gebracht: Zum einen wurde die Aktualisierung von vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen verbessert (eine Korrektur aus FRITZ!OS 07.29), zum anderen wurden Maßnahmen gegen Fragattack, also gegen Angriffe auf das WLAN über fragmentierte Pakete sowie aggregierte MPDUs (A-MPDU), ergriffen (eine Korrektur aus FRITZ!OS 07.27). WICHTIG: Zwischen dem 4. und 20. September 2023 wurden FRITZ!OS 07.17, 07.16, 07.15, 07.14, 07.03, 06.89, 06.88, 06.56, 06.36, 06.35 und 06.34 für die FRITZ!Boxen 7582, 7581, 7412, 7390, 7369, 7362 SL, 7360 v2, 7360 v1, 7360 SL, 7312, 7272, 6842 LTE, 6840 LTE, 6810 LTE, 4020 und 3272 sowie für die FRITZ!Repeater 1160, 450E, 310 und 300E, den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C sowie für FRITZ!Powerline 1240E, 540E und 546 als Sicherheits-Update bereitgestellt. Die enthaltenen Sicherheitskorrekturen stammen aus FRITZ!OS 07.57.

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