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Flash-Speicher: Die Preise verharren auf dem Vorjahresniveau

Meldung von doelf, Samstag der 06.11.2021, 16:36:21 Uhr

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Während die Preise der DDR4-DRAM-Chips kräftig gefallen sind, haben sich die Kurse der Flash-Chips am Spot-Markt in Taiwan auch in diesem Monat kaum verändert. Es gab über die vergangenen vier Wochen zwar geringfügige Abschläge, dennoch bewegen wir uns wie schon im September und Oktober in etwa auf dem Preisniveau von 2020. Die seit mehr als einem Jahr vorhergesagten Lieferengpässe lassen weiterhin auf sich warten.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man gestern durchschnittlich 2,423 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Abschlag von 1,78 Prozent entspricht. Der Kurs dieser Chips stagnierte zu Jahresbeginn (-0,54%; +0,54%), bevor es im März (+3,12%) und April (+11,56%) zu einer spürbaren Verteuerung kam. Zwischen Mai und September fielen die Preise (-0,72%; -0,04%; -5,02%; -4,25%; -1,48%) und im Oktober stagnierten sie (+0,20%) wieder. Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips um 1,54 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von US-Dollar. Hier tut sich seit Jahresbeginn nicht allzu viel (-0,05%; +1,08%; +2,24%; +1,84%; +0,68%; +0,24%; -0,10%; +0,44%; -0,63%; -0,24%; -1,85%) und auch der Rückblick auf November 2020 zeigt lediglich einen geringfügigen Preisanstieg von 1,21 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 2,849 US-Dollar. Bei diesen Chips sind die Schwankungen seit Jahresbeginn etwas deutlicher, bewegen sich aber dennoch nur auf einem niedrigen einstelligen Niveau (-0,60%; +1,87%; +2,49%; -1,69%; -1,82%; +1,99%; +1,99%; -1,38%; +0,07%; -2,83%; -0,07%). Auch im Laufe der vergangenen zwölf Monate sind diese Chips lediglich um 2,80 Prozent billiger geworden.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1553 US-Dollar wert und notierte damit um 0,03 Prozent schwächer als Anfang Oktober 2021. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 2,67 Prozent verloren. Die seit Monaten befürchteten Lieferengpässe sind bisher nicht eingetreten, da der Mangel an wichtigen Bauteilen die Hersteller weltweit ausbremst und somit auch weniger Flash-Chips benötigt wurden. Da kein schnelles Ende dieser Situation abzusehen ist, dürften sich die Flash-Kurse bestenfalls seitwärts bewegen.

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