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Auch Flash-Speicher hat weiter an Wert verloren

Meldung von doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 22:50:17 Uhr

Obwohl einige Hersteller angekündigt hatten, ihre Produktion zurückzufahren und den Ausbau neuer Werke zu verschieben, sind die Kurse für Flash-Speicher am NAND-Spot-Markt in Taiwan auch im Januar weiter gefallen. SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks dürften in den kommenden Wochen zur Freude der Käufer noch etwas billiger werden.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am 1. Februar durchschnittlich 2,589 US-Dollar zahlen, das sind 4,15 Prozent weniger als Anfang Januar. Nachdem sich diese Chips im November um 4,42 Prozent verteuert hatten, rutschte ihr Kurs im Dezember um 3,87 Prozent und im Januar um 6,99 Prozent. Binnen Jahresfrist sind die 64Gb-Chips um 35,68 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 1,912 US-Dollar. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,80 Prozent binnen Monatsfrist, hier hat sich der Preisverfall (Januar: -4,28%; Dezember: -8,42%) somit deutlich verlangsamt. Davor hatte es im November auch bei den 32Gb-Chips einen Anstieg gegeben (+5,46%). Der Blick auf Februar 2018 offenbart derweil einen Einbruch um 34,74 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,485 US-Dollar. Nachdem der Kurs dieser Variante über Monate stabil geblieben war (Januar: +/-0,00%; Dezember: -0,35%; November: +0,36%), kam es in den vergangenen vier Wochen zu einem überraschenden Preisverfall von 11,57 Prozent. Im Jahresvergleich sehen wir lediglich ein Minus von 13,92 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am 1. Februar war ein Euro zum Handelsschluss 1,1454 US-Dollar wert und notierte damit um 0,10 Prozent schwächer als Anfang Januar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 8,41 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil etwas schmälert.

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