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Fujitsu und Lenovo gründen PC Joint Venture

reported by doelf, Dienstag der 07.11.2017, 17:11:23 Uhr

Der japanische PC-Hersteller Fujitsu Limited, in dem Fujitsu Siemens Computers aufgegangen ist, und die chinesische Lenovo Group Limited, zu der IBMs PC-Sparte, Medion und Motorola Mobility gehören, haben eine strategische Zusammenarbeit im PC-Geschäft vereinbart. Zusammen mit der Development Bank of Japan Inc. (DBJ) wollen die beiden PC-Größen ein neues Joint Venture gründen.

Kern des Joint Ventures wird die Fujitsu-Tochter "Fujitsu Client Computing Limited" (FCCL) sein. Die Japaner werden 51 Prozent ihrer Anteile an FCCL an Lenovo und weitere fünf Prozent an die DBJ verkaufen. Somit wird Lenovo das Ruder führen und Fujitsu nur noch 44 Prozent des gemeinsamen Unternehmens halten. Dieses soll auch in Zukunft unter dem Namen "Fujitsu Client Computing Limited" (FCCL) firmieren und wird auch seinen Chef, Kuniaki Saito, behalten. Man könnte also auch sagen, dass sich Lenovo in Fujitsus PC-Geschäft einkauft und dort die Mehrheit übernimmt.

Das Joint Venture soll Forschung, Entwicklung, Design und Herstellung von Client-Lösungen für den globalen PC-Markt bieten und seine Produkte unter dem Namen Fujitsu vertreiben. Fujitsu wird sich auch um den Kundendienst und andere produktbezogene Dienstleistungen kümmern. Der primäre Fokus des Joint Ventures wird auf dem japanischen Endkundenmarkt liegen, doch letztendlich ist eine weltweite Vermarktung geplant. Hierbei sollen Lenovos globale Vertriebskanäle helfen. Fujitsus Firmenkundengeschäft ist von all dem nicht betroffen und wird auch zukünftig in der Hand der Japaner bleiben.

Das Geschäft soll im ersten Quartal 2018 abgeschossen sein und wird Fujitsu 28,0 Milliarden Yen (rund 211,40 Millionen Euro) in die Kassen spülen. Den Löwenanteil von 25,5 Milliarden Yen wird Lenovo für seine 51-prozentige Beteiligung am Joint Venture bezahlen, die restlichen 2,5 Milliarden Yen wird die DBJ beisteuern.

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