MSI RTX 2080 Serie

Preise für Arbeitsspeicher fallen weiter

Meldung von doelf, Montag der 03.12.2018, 13:43:26 Uhr

Obwohl das vierte Quartal für das Geschäft mit Computern und Mobilgeräten extrem wichtig ist, haben die DRAM-Preise auch im November weiter nachgegeben. Diesmal waren es insbesondere die DDR3-Chips, die am Spot-Markt in Taiwan um knapp sechs Prozent gefallen sind. Im Jahresverlauf haben die Kurse für DDR4-Chips inzwischen über 36 Prozent verloren.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 6,656 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 3,72 Prozent weniger als Anfang November, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (November: -3,31%; Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um 30,61 Prozent billiger geworden, während der Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrutsch um 31,26 Prozent zeigt.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,097 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 3,01 Prozent gefallen und damit deutlich schwächer als in den Vormonaten (November: -7,80%; Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Preisrutsch um 36,39 Prozent, der größte in diesem Feld. Auch binnen Jahresfrist ist dieser Speicher um 36,47 Prozent günstiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,715 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 5,86 Prozent nachgegeben. Im November waren es lediglich 2,07 Prozent und im Oktober 3,54 Prozent gewesen. Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 31,06 Prozent gesunken und über den Lauf von zwölf Monaten sehen wir einen Preisverfall von 32,53 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1335 US-Dollar wert und notierte damit um 0,47 Prozent unter dem Stand von Anfang November. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,68 Prozent verloren und der Vergleich mit Dezember 2017 zeigt einen Einbruch um 4,72 Prozent.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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