Neu von MSI

AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Mass Effect: Andromeda"

reported by doelf, Freitag der 17.03.2017, 11:49:02 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 17.3.2 aktualisiert, diese wird insbesondere für das Spiel "Mass Effect: Andromeda" empfohlen. Als stabiler Treiber gilt weiterhin die Version 17.2.1, den neuen Treiber umschreibt AMD hingegen als "Optional". Früher nannte das Unternehmen solche Treiber "Hotfix" und davor "Beta".

Verbesserungen und Korrekturen
AMD verspricht bis zu zwölf Prozent mehr Leistung für "Mass Effect: Andromeda", wobei die Treiberversion 17.3.1 im Zusammenspiel mit einer Grafikkarte des Typs Radeon RX 480 als Referenz dient. Hierzu hat AMD auch seine Vorgaben für die Tessellation optimiert. Das Spiel scheint bereits rund zu laufen, denn AMD führt keine bekannten Fehler für "Mass Effect: Andromeda" auf. Bei der DirectX-12-Variante von "The Division" konnte AMD fehlerhaft dargestellte Texturen beseitigen und bei "For Honor" wurden flackernde Texturen und schwarze Menübildschirme behoben. Diese traten insbesondere nach einem Task-Wechsel auf Systemen mit vier Grafikprozessoren auf.

Ungelöste Probleme
Indes leidet "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" weiterhin an Flackern nach einem Task-Wechsel oder einer Änderung der Grafikeinstellungen und hat zudem sporadische Startprobleme auf Systemen mit drei oder vier GPUs. Wenn sich "Battlefield 1" nicht über Origin oder die Radeon-Einstellungen starten lässt, ist das Profil des Spiels schuld, während das Multi-GPU-Profil für "Shadow Warrior 2" komplett fehlt. "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. "Sniper Elite 4" funktioniert gar nicht mit FreeSync und hat Probleme mit dem Supersampling.

Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird, und die Radeon Einstellungen können nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire abstürzen. Für einige Spiele gehen Änderungen der Applikationsprofile nach einer Abmeldung des Benutzers oder einem Neustart verloren. Videoaufnahmen mit Radeon ReLive können Vulkan-Applikationen zum Absturz bringen und es fehlt die Warnung vor dem Überlauf der Festplatte. Wird die Verbindung zu einem sekundären Anzeigegerät gekappt, stellt Radeon ReLive zuweilen den Dienst ein.

Unterstützte Hardware
AMDs Crimson ReLive Edition 17.3.1 unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M, aber keine APUs. Die AMD Radeon Pro Software Enterprise verbleibt auf dem Versionsstand 17.Q1 vom 26. Januar 2017. Hinsichtlich der Betriebssysteme werden Windows 10 (32/64-Bit), Windows 8.1 (64-Bit) und Windows 7 (32/64-Bit) bedient, wobei es die 32-Bit-Treiber nicht für alle Karten gibt.

Download:

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]