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Azure: Wolkenbruch stoppt Microsoft-Cloud

reported by doelf, Donnerstag der 06.09.2018, 12:44:08 Uhr

Im zentralen Süden der USA hat ein Wolkenbruch mit Blitzschlag die Cloud-Dienste von Microsoft gestoppt. Offenbar wurden durch eine Spannungsspitze die Kühlungssysteme des zuständigen Rechenzentrums beschädigt. Auch nach zwei Tagen konnten noch nicht alle Dienste wiederhergestellt werden.

Laut Microsoft traten die Probleme am 4. September 2018 um 9:29 Uhr UTC erstmals auf. Blitzeinschläge nahe des Rechenzentrums, welches den zentralen Süden der USA mit Cloud-Diensten versorgt, hatten zu Spannungsspitzen geführt. In der Folge kam es zu Problemen mit der Kühlung, weshalb die kritische Hardware automatisiert heruntergefahren wurde. Microsoft bezeichnet das Herunterfahren als kontrollierten Prozess.

Inzwischen konnten einige Dienste wieder hochgefahren werden, andere aber noch nicht. Und diese sind nicht ganz unwichtig: Beispielsweise laufen weder die App-Dienste (Web-Apps, Mobile Apps, API-Apps), noch können die Nutzer auf den Cloud-Speicher oder ihre Virtuellen Maschinen zugreifen. Auch das "Machine Learning Studio" können die betroffenen Kunden zur Zeit nicht nutzen.

Die Störung dauert bereits über 49 Stunden an. Damit dürfte es Microsoft im zentralen Süden der USA schwer fallen, die versprochene Mindestverfügbarkeit von 99,9 Prozent für das Jahr 2018 zu erfüllen.

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