MSI RTX 2080 Serie

FBI beweist: Das Gesicht ist ein dummes Passwort

reported by doelf, Montag der 01.10.2018, 17:42:23 Uhr

"Sicherheit ist ganz einfach, wenn dein Gesicht dein Passwort ist", sagt Apple. "iPhones entsperren ist ganz einfach, wenn der Telefonbesitzer Face ID verwendet", sagt das FBI. Und die US-Bundespolizei setzt das Ganze auch schon in die Tat um.

Wie sich den Ermittlungsunterlagen im Fall eines gewissen Grant M. aus Columbus im US-Bundesstaat Ohio entnehmen lässt, wurde dessen Haus am 10. August 2018 durchsucht. Die FBI-Ermittler hatten es auf Kinderpornografie abgesehen und beschlagnahmten Computer, Datenspeicher sowie das iPhone X des Verdächtigen. Wie sich den Unterlagen auf Seite 23 entnehmen lässt, war das iPhone X mit Face ID gesichert. Gemäß der Vorgaben des Durchsuchungsbefehls entsperrten die Beamten das Telefon mit Hilfe des Gesichts des Verdächtigen, um das Gerät näher untersuchen zu können. Die Herausgabe eines Passworts hätte Grant M. verweigern können, doch sein Gesicht konnte er nicht verstecken. Und da die Ermittler fündig wurden, hat Grant M. jetzt auch jede Menge Ärger.

Und was lernen wir daraus? Dass man Gesicht, Netzhaus und Fingerabdruck nicht als Zugangsschutz verwendet und sich seine Passwörter unter keinen Umständen auf die Stirn tätowieren darf!

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]