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Ethereum erneut auf Jahrestief, Bitcoin nicht viel besser

reported by doelf, Freitag der 07.09.2018, 11:25:20 Uhr

2018 ist weiterhin kein gutes Jahr für Kryptowährungen. Am Mittwoch fiel Ethereum auf 196,2283 Euro und damit auf ein neues Jahrestief. Auch bei Bitcoin sieht es kaum besser aus, denn am Donnerstag rutschte die bekannteste Kryptowährung bis auf 5.552,5900 Euro ab. Ihr Kurs lag im Juli und August aber auch schon tiefer.

Am 6. Januar 2018 hatten Bitcoin-Besitzer noch allen Grund zu jubeln, denn damals markierten 14.259,6400 Euro den bislang höchsten Schlusskurs der weltweit wichtigsten Kryptowährung im laufenden Jahr. Dies weckte die Hoffnung, dass der kleine Einbruch über den Jahreswechsel überwunden war, denn am 17. Dezember 2017 hatte ein Bitcoin sogar schon einmal 16.892,3398 Euro gekostet. Doch statt weiter in die Höhe zu schießen, begann der Bitcoin einen Sturzflug, der erst am 5. Februar 2018 bei 5.577,1700 Euro endete. Seither sehen wir ein auf und ab mit einem Jahrestiefstand von 5.084,6700 Euro am 28. Juni. Ende August begann eine kurze Erholungsphase, die am 4. September mit einem Schlusskurs von 6.352,0800 Euro ihren Höhepunkt fand. Seither ging es steil abwärts bis auf aktuell 5.545,2100 Euro.

Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum war am Mittwoch mit einem Kurs von 246,2991 Euro in den Handelstag gestartet und dann auf 196,2283 Euro abgestürzt. Dies war ein neuer Tiefpunkt für das Jahr 2018, das für Ethereum äußert vielversprechend begonnen hatte: Schon am 9. Januar konnte der Kurs erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrechen und am 13. Januar wurden für einen Ether sogar stolze 1.133,9770 Euro gezahlt. Doch dann wurde der Sog des abstürzenden Bitcoin zu stark und so begann auch für Ethereum eine Achterbahnfahrt. Am heutigen Handelstag notiert Ethereum mit 192,1865 Euro, so dass ein neuer Negativrekord wahrscheinlich erscheint.

Der Handel mit Kryptowährungen bleibt somit hoch spekulativ und ist nichts für schwache Nerven. Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht. Dass sich langfristige Strategien durchaus rechnen können, zeigt der Bitcoin, dessen Kurs immerhin noch um 43,7 Prozent über dem Stand des Vorjahres liegt. Ethereum hat indes binnen eines Jahres 31,0 Prozent verloren. Die Frage "Halten oder Verluste minimieren?" könnte hier zu einem unkontrollierten Absturz führen.

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