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Microsoft wächst auf breiter Front

reported by doelf, Freitag der 20.07.2018, 13:53:51 Uhr

Bei Microsoft endete am 30. Juni das vierte Quartal und damit auch das gesamte Geschäftsjahr 2018. Dabei hat es das Unternehmen geschafft, zum Jahresabschluss noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen. Microsoft ist in den vergangenen drei Monaten auf breiter Front gewachsen, wobei Cloud und Unternehmenssoftware hervorstechen, während das OEM-Geschäft mit Windows weiter lahmt.

Das vierte Quartal 2018
Im vierten Quartal 2018 erzielte Microsoft einen Umsatz (GAAP) in Höhe von 30,085 Milliarden US-Dollar und übertraf den Vorjahreszeitraum dabei um 17,50 Prozent. Der operative Gewinn (GAAP) kletterte um beachtliche 35,11 Prozent auf 10,379 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn (GAAP) um 9,96 Prozent auf 8,873 Milliarden US-Dollar. Da Microsoft in den letzten drei Monaten 5,3 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an seine Anleger ausgeschüttet hatte, ist der Gewinn je Aktie (GAAP) etwas deutlicher und zwar um 10,68 Prozent auf 1,14 US-Dollar gestiegen.

Betrachten wir die drei Geschäftsfelder des Unternehmens, so liegen diese eng beisammen. Die Endkundensparte "More Personal Computing" bleibt mit 10,811 Milliarden US-Dollar (+17,07%) der wichtigste Umsatzbringer, doch "Productivity and Business Processes" und "Intelligent Cloud" folgen mit 9,668 Milliarden US-Dollar (+13,1%) bzw. 9,606 Milliarden US-Dollar (+22,81%) nicht weiter dahinter. Aufgrund der hohen Wachstumsrate könnte "Intelligent Cloud" allerdings schon bald an den beiden anderen Teilbereichen vorbeiziehen.

Die mit Abstand größten Umsatzsteigerungen erzielte Microsoft mit der Cloud-Computing-Plattform Azure (+89%) und der Unternehmenssoftware Dynamics 365 (+61%). Es folgen Gaming (+39%), Office 365, kommerziell (+38%), LinkedIn (+37%) und Xbox Software und Dienste (+36%) - ein Mix aus sehr unterschiedlichen Produktbereichen mit fast identischen Zuwachsraten. Die Enterprise Services und die Office-Produkte nebst Cloud-Diensten für Endkunden schnitten mit einem Plus von acht Prozent eher schlecht ab, nur das OEM-Geschäft mit Windows bleibt mit einer Steigerung um sieben Prozent darunter.

Das Geschäftsjahr 2018
Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr, so konnte Microsoft seinen Umsatz (GAAP) um 14,28 Prozent auf 110,360 Milliarden US-Dollar ausbauen. Der operative Gewinn (GAAP) ist um 20,79 Prozent auf 35,058 Milliarden US-Dollar gestiegen, doch der Nettogewinn (GAAP) ist um 34,99 Prozent auf 16,571 Milliarden US-Dollar bzw. 2,13 US-Dollar (-34,46%) je Anteil (GAAP) eingebrochen. Schuld ist der "Tax Cuts and Jobs Act" (TCJA) von US-Präsident Donald Trump, der Microsoft einmalige Kosten in Höhe von 13,696 Milliarden US-Dollar eingebrockt hat.

Die Anleger reagierten nach Börsenschluss zunächst zögerlich, so dass Microsofts Aktie um 0,68 Prozent nachgab. Inzwischen liegt das Wertpapier aber mit 3,25 Prozent im Plus.

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