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Biostar: Sieben AM4-Mainboards für Ryzen

reported by doelf, Mittwoch der 22.02.2017, 09:46:14 Uhr

Biostar hat die Produktseiten für sieben AM4-Mainboards, die als Basis für AMDs Hoffnungsträger Ryzen gedacht sind, online gestellt. Offiziell scheint Ryzen DDR4-2667 zu unterstützen, validiert wurden seitens Biostar Speicherriegel von DDR4-2133 bis DDR4-3600. Die Mehrzahl der Motherboards bietet M.2 mit 32 Gb/s sowie USB 3.1 Gen2, doch für Crossfire-Fans gibt es eine bittere Pille zu schlucken.

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Der Multi-GPU-Trend scheint nämlich auch bei AMD vorbei zu sein: Biostar stattet zwar die meisten AM4-Mainboards mit zwei PCIe-x16-Steckplätzen aus, doch nur beim Top-Modell X370GT7 Ver. 5.x (siehe Fotos) sind beide über den Prozessor angebunden. Werden zwei Grafikkarten verbaut, weist das X370GT7 Ver. 5.x jeder Karte acht Lanes der dritten Generation zu. Bei allen anderen Hauptplatinen verwendet die primäre Grafikkarte alle 16 Lanes der Ryzen-CPU, während der zweite PCIe-x16-Slot über den Chipsatz angebunden ist. Für den sekundären Steckplatz halbiert sich damit nicht nur die Zahl der Lanes auf vier, sondern auch die Bandbreite pro Lane, da der Chipsatz nur PCIe 2.0 bietet. Bei einigen Hauptplatinen teilt sich der zweite PCIe-x16-Slot seine Lanes zudem mit den PCIe-x1-Steckplätzen. Werden diese bestückt, reduziert sich die Anbindung der sekundären Grafikkarte auf eine einzelne PCIe-2.0-Lane! Noch ein Hinweis zu den APUs der Baureihe "Bristol Ridge": Diese stellen grundsätzlich nur acht Lanes zur Anbindung einer Grafikkarte zur Verfügung.

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Auch in Hinblick auf die M.2-Anschlüsse ist "Bristol Ridge" limitiert: Während die Ryzen-CPUs M.2-Datenträger mit bis zu 32 Gb/s ansprechen, schaffen die APUs maximal 16 Gb/s. Die M.2-Steckplätze unterstützen neben PCI-Express auch die Anbindung über SATA mit 6 Gb/s, bezüglich der Bauformen sind die Typen 2242, 2260 und 2280 (22 mm breit und 42, 60 oder 80 mm lang) kompatibel. Bei den Einstiegsmodellen B350ET2 Ver. 6.x und Hi-Fi B350S1 Ver. 6.x hat Biostar auf M.2 verzichtet, zudem gibt es hier nur USB 3.1 Gen1 (mit der Datenrate von USB 3.0) und lediglich zwei DIMM-Slots. Alle anderen Modelle besitzen vier Steckplätze für Arbeitsspeicher, M.2 32 Gb/s sowie USB 3.1 Gen2. Wer einen Type-C-Anschluss benötigt, muss zum Biostar X370GT7 Ver. 5.x, X370GT5 Ver. 5.x oder B350GT5 Ver. 5.x greifen. Einen Lightning Charger bietet indes nur das Flaggschiff Biostar X370GT7 Ver. 5.x. Sämtliche Treiber für die neuen AM4-Platinen tragen den 14. Februar 2017 als Datum, die UEFI-Dateien (Biostar spricht weiterhin vom BIOS) datieren auf den 20. Februar 2017.

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Hier noch die Links zu den sieben Mainboards:

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