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Flash-Speicher: Die Chip-Preise fallen leicht

Meldung von doelf, Donnerstag der 07.01.2021, 15:05:21 Uhr

Während uns ein Stromausfall einen weiteren Preisverfall bei den DRAM-Chips verhagelt hat, ist Flash-Speicher am Spot-Markt in Taiwan auch Anfang Januar 2021 wieder etwas billiger geworden. Dies gilt sowohl für die MLC-Chips als auch für die 3D-TLC-Variante.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,394 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Abschlag von 0,54 Prozent entspricht. Zwischen Januar und März 2020 hatte es zunächst steigende Preise gegeben (+2,17%; +4,20%; +5,71%), dann begann im April eine Achterbahnfahrt (-2,42%; +6,31%; -14,43%; +13,11%). Ab August fiel der Kurs (-3,69%, -3,40%, -0,81%) bis es im November zu einer leichten Verteuerung um 0,37 Prozent kam. Im Dezember notierten wir dann wieder einen Rückgang um 2,19 Prozent. Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips lediglich um 0,33 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 1,942 US-Dollar. Auf eine recht bewegungsarme Entwicklung zwischen Februar und Mai 2020 (+2,74%; -0,39%; +0,39%; +2,59%), folgte von Juni bis August ein Preisverfall (-7,16%; -4,08%; -3,50%). Zwischen September und November ging es auf und ab (+3,58%; -6,48%; +0,66%), doch seither findet der Preisverfall eine Fortsetzung (Dezember: -13,91%; Januar: -0,05%). Der Rückblick auf Januar 2020 zeigt uns eine Verbilligung um 14,15 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 2,836 US-Dollar. Nach happigen Aufschlägen von 11,39, 6,85 und 5,21 Prozent zum Jahresanfang war der Kurs dieser Chips ab April 2020 (-0,38%; -2,72%; -1,14%; -4,38%, -4,33%, -3,23%) kontinuierlich gefallen. Nur im Oktober gab es einen geringfügigen Anstieg um 1,27 Prozent, dann folgten weitere Abschläge von November bis Januar (-0,54%; -2,66%; -0,60%). Binnen Jahresfrist sind die Kurse der 3D-TLC-Chips um 7,08 Prozent gefallen.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,2326 US-Dollar wert und notierte damit um 1,67 Prozent stärker als Anfang Dezember 2020. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro sogar um 10,56 Prozent zugelegt. Während die Preise der DRAM-Chips im Laufe des Januar weiter anziehen dürften, erwarten wir für Flash-Speicher wieder geringfügige Abschläge.

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