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Flash-Speicher verliert bis zu 8,4 Prozent

Meldung von doelf, Montag der 03.12.2018, 14:23:24 Uhr

Über Monate kannten die Preise für NAND-Flash-Chips nur eine Richtung: Nach unten. Dann kündigten erste Hersteller an, ihre Produktion zurückzufahren oder den Ausbau neuer Werke zu verschieben. Dies hatte letzten Monat zu einem spürbaren Kursanstieg am NAND-Spot-Markt in Taiwan geführt, der nun aber schon wieder gänzlich verpufft ist.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,904 US-Dollar zahlen, das sind 3,87 Prozent weniger als Anfang November. Letzten Monat hatten sich diese Chips um 4,42 Prozent verteuert, es war der erste nennenswerte Preisanstieg seit Juni 2017. Die Kurse liegen somit noch leicht über dem Niveau von Anfang Oktober. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Rückgang um 28,38 Prozent und binnen Jahresfrist ist der Preis der 64Gb-Chips sogar um 30,14 Prozent gesunken.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte einen Kurs von 2,034 US-Dollar. Dies bedeutet einen Verfall um 8,42 Prozent binnen Monatsfrist, nachdem diese Chips im Vormonat um 5,46 Prozent hatten zulegen können - hier wurde das Preisniveau von Anfang Oktober also wieder unterboten. Seit Januar ist der Kurs dieser NAND-Flash-Chips um 29,01 Prozent gefallen und der Blick auf Dezember 2017 offenbart sogar ein Minus von 31,72 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,810 US-Dollar. Sie sind im Monatsverlauf um 0,35 Prozent billiger geworden, nachdem sie zwischen Oktober und November um 0,36 Prozent zugelegt hatten. Auch ein Blick weiter zurück offenbart keine großen Bewegungen: Seit Jahresanfang hat der Kurs der 16Gb-Chips nur um 2,19 Prozent nachgegeben und im Vergleich zu Dezember 2017 sehen wir ein Minus von 2,53 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1335 US-Dollar wert und notierte damit um 0,47 Prozent unter dem Stand von Anfang November. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,68 Prozent verloren und der Vergleich mit Dezember 2017 zeigt einen Einbruch um 4,72 Prozent.

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