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Flash-Speicher: Die Kurse steigen kräftig

Meldung von doelf, Donnerstag der 09.05.2019, 20:59:37 Uhr

Während die Kurse für Arbeitsspeicher scheinbar ins Bodenlose stürzen, haben sich die Preise der Flash-Chips am NAND-Spot-Markt in Taiwan wieder gefestigt. Die TLC-Chips sind binnen Monatsfrist zwar nur um gut zwei Prozent teurer geworden, doch für MLC-Speicher musste man bis zu 28 Prozent mehr zahlen.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,550 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 8,10 Prozent mehr als Anfang April nach Kursverlusten von 4,96, 4,13 sowie 4,15 Prozent im Laufe der Monate April, März und Februar. Im Januar hatten diese Chips sogar 6,99 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Der heutige Durchschnittskurs liegt aber immer noch 30,91 Prozent unter der Vorgabe von Anfang Mai 2018.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,200 US-Dollar. Hier scheint die Trendwende vollzogen, denn auf ein Minus von 11,61 Prozent Anfang März startete der April mit einem leichten Plus von 1,54 Prozent und diesmal gab es eine sehr deutliche Verteuerung um 28,21 Prozent. Ziehen wir den Wert von Anfang Mai 2018 heran, sehen wir zwar immer noch einen Preisverfall um 17,94 Prozent, doch der könnte sich schon sehr bald in Luft aufgelöst haben.

Wer statt zu MLC zu TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) greift, bekommt 256 Gb schon für 2,975 US-Dollar. Hier ist der Kurs im Laufe des April nur um 2,06 Prozent gestiegen und zeigte sich mit einem Minus von 0,34 Prozent auch im Vormonat schon sehr stabil. TLC-Chips sind bei Schreibzugriffen langsamer als MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle), da immer drei Bit gelöscht und dann neu geschrieben werden müssen. Wir beobachten die Preisentwicklung dieser Chips erst seit März.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1194 US-Dollar wert und notierte damit um 0,33 Prozent schwächer als Anfang April. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 5,66 Prozent eingebüßt, was den Preisanstieg weiter verschärft.

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