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Preise für DDR4-Chips fallen wieder schneller

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 22:26:49 Uhr

Zwischen September und Oktober 2017 kam es beim Arbeitsspeicher zu einem explosiven Preisanstieg, der insbesondere die DDR4-Chips getroffen hatte. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit Jahresbeginn sind die Kurse für Arbeitsspeicher am DRAM-Spot-Markt in Taiwan um bis zu 34,42 Prozent gefallen und auch die Preise von DDR4- und DDR3-Chips gleichen sich so langsam an.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man am Freitag im Schnitt 6,913 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 3,31 Prozent weniger als Anfang Oktober, zudem hat sich der Preisverfall wieder etwas beschleunigt (von September auf Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um 27,93 Prozent billiger geworden, während der Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrutsch um 28,25 Prozent zeigt.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,193 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 7,80 Prozent gefallen und damit ebenfalls stärker als im Vormonat (von September auf Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Preisrutsch um 34,42 Prozent, der größte in diesem Feld. Auch binnen Jahresfrist ist dieser Speicher um 33,51 Prozent günstiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,884 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat nochmals um 2,07 Prozent nachgegeben, doch allzu viel Spielraum scheint es nicht mehr zu geben: In den Vormonaten war der Preis noch um 3,54 und 4,95 Prozent gefallen. Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 26,76 Prozent gesunken und über den Lauf von zwölf Monaten sehen wir einen Preisverfall von 27,72 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1388 US-Dollar wert und notierte damit um 1,22 Prozent unter dem Stand von Anfang Oktober. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,23 Prozent verloren und der Vergleich mit November 2017 zeigt einen Einbruch um glatt zwei Prozent.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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