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Flash-Speicher: Uneinheitliche Kursentwicklung

Meldung von doelf, Samstag der 11.07.2020, 19:08:05 Uhr

Während die COVID-19-Pandemie die Kurse für Arbeitsspeicher am Spot-Markt in Taiwan weiter purzeln lässt, zeigte sich die Preisentwicklung beim Flash-Speicher in den vergangenen Wochen recht uneinheitlich. Zumindest sind die 3D-TLC-Chips, die sich in den meisten SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks finden, wieder etwas billiger geworden.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man gestern durchschnittlich 2,657 US-Dollar auf den Tisch legen. Dies entspricht einem Aufschlag von 13,11 Prozent, nachdem der Preis dieser Chips vor einem Monat noch um 14,43 Prozent gefallen war. Zwischen Januar und März 2020 hatten wir zunächst steigende Preise gesehen (+2,17%; +4,20%; +5,71%), im April gab es dann einen Rückgang um 2,42 Prozent und im Mai hatte der Kurs um um 6,31 Prozent zugelegt. Blicken wir ein Jahr zurück, haben sich die 64Gb-MLC-Chips um 13,30 Prozent verteuert.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,115 US-Dollar. Nach einer recht bewegungsarmen Entwicklung zwischen Februar und Mai 2020 (+2,74%; -0,39%; +0,39%; +2,59%), brach der Kurs dieser Chips Anfang Juni um 7,16 Prozent ein. Einen Monat später notieren wir nun ein Minus von 4,08 Prozent, dennoch bleiben die 32Gb-MLC-Chips preislich unattraktiv. Der Rückblick auf Juli 2019 liefert uns nur einen geringfügigen Anstieg um 1,29 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,143 US-Dollar. Dieser Kurs fällt seit April 2020 in kleinen Schritten (-0,38%; -2,72%; -1,14%; -4,38%), nachdem wir zum Jahresanfang happige Aufschläge von 11,39, 6,85 und 5,21 Prozent notieren mussten. Diese Verteuerungsphase wirkt noch nach, weshalb wir beim Vergleich mit Juli 2019 ein Plus von 6,43 Prozent sehen.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1301 US-Dollar wert und notierte damit um 0,07 Prozent stärker als Anfang Juni 2020. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro um 0,43 Prozent zugelegt. Dank des breiten Einsatzes von Flash-Speicher halten sich die Auswirkungen der Corana-Pandemie in Grenzen, doch zumindest der von Analysten für 2020 vorhergesagte Preisanstieg ist weitgehend verpufft. Für den restlichen Sommer rechnen wir weiterhin mit schwachen Kursen, aber zum Jahresende dürften die Preise wieder anziehen.

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