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Aldi Nord: Notebook mit IPS-Display und Ryzen 3 für 399,- Euro

Meldung von doelf, Mittwoch der 15.07.2020, 12:50:38 Uhr

Im Rahmen seines Sonderprospekts Schulstart gibt es am morgigen Donnerstag bei Aldi Nord wieder einmal das Notebook Medion E14302 (MD 63600) zum Preis von 399,- Euro inklusive Mehrwertsteuer. Der Rechner lockt mit einem 14 Zoll (35,5 cm) großen IPS-Display, Aluminium-Elementen und AMDs Ryzen 3 3200U. neO hatte kürzlich ein Exemplar in die Finger bekommen und seine Eindrücke ins Forum gestellt.

Seinen Preis wert und handlich
Das Highlight dieses Notebooks ist, abgesehen von der dreijährigen Herstellergarantie, sicherlich das IPS-Display mit voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Unter 400 Euro sieht man solche Bildschirme normalerweise nur in Kombination mit leistungsschwacher Hardware wie Intels Pentium oder Celeron, knapp bemessenem RAM sowie langsamen MMC-Speicher. Auch das Medion E14302 ist kein Überflieger, doch der Ryzen 3 3200U (zwei Kerne, vier Threads, bis zu 3,5 GHz) reicht für Internet und Office völlig aus. Lediglich die integrierte Grafikeinheit Radeon RX Vega 3 ist mit 3 CUs (192 Shader @ 1,2 GHz) zu stark beschnitten, als dass man anspruchsvolle Spiele auf ihr ausführen könnte.

8 GiB Arbeitsspeicher sind alltagstauglich, doch eine Möglichkeit zum Aufrüsten besteht nicht - die Chips sind verlötet. Das SSD fasst 256 GB, was recht knapp bemessen ist, doch zumindest lädt Windows 10 recht flott. Eine Wartungsklappe zum Austausch des SSD (M.2 2280 SATA) ist vorhanden. Voreingestellt ist der S-Modus, der nur Apps aus dem Microsoft Store gestattet. Wer diese Beschränkung nicht mag, kann den S-Modus beenden und erhält ein vollwertiges Windows 10. Eine Rückkehr zum S-Modus ist allerdings nicht möglich. Der Akku ist nicht wechselbar und soll für 4,5 Stunden Videowiedergabe ausreichen.

Ein paar Testeindrücke
neOs Testeindrücke bestätigen dies, beim Surfen mit maximaler Display-Helligkeit sind ca. 5 Stunden Laufzeit möglich. Allerdings ist der IPS-Bildschirm nicht sonderlich hell und neigt beim Abdunkeln zum Flackern. Das Aluminium beschränkt sich auf den Deckel, der Rest des handlichen Notebooks besteht aus Kunststoff. Es gibt nur einen normalen USB-Anschluss, der zudem auf die Generation 2.0 limitiert ist, sowie eine USB-C-Buchse, welche auch zum Laden benötigt wird. Der Ethernet-Anschluss fehlt völlig. Der Lüfter läuft zwar leise, springt im Netzbetrieb aber immer wieder kurz an. Der PC lässt sich auf mit Linux Mint 20 betreiben.

Alternativen
Wer etwas mehr Geld entbehren kann, sollte zu einem mobilen Ryzen der 4000er-Serie greifen. Diese Baureihe verbraucht dank 7-nm-Fertigung deutlich weniger Strom, was die Akkulaufzeit spürbar verlängert, und schon der Ryzen 3 ist mit vier Kernen ausgestattet. Noch mehr Leistung bieten Ryzen 5 mit 6 und Ryzen 7 mit 8 Kernen. Schneller DDR4-3200-Speicher verschafft dem Grafikkern des Prozessors mehr Luft und ein SSD mit PCIe-Anbindung kann den Datendurchsatz vervielfachen. Aktuelle Angebote mit dem 6-Kerner Ryzen 5 4500U nebst IPS-Display beginnen schon unter 500 Euro.

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