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AMD: Höchster Nettogewinn seit sieben Jahren

reported by doelf, Freitag der 27.07.2018, 13:10:50 Uhr

Bei AMD läuft es rund, denn mit der Zen-Architektur kann die Chipschmiede endlich wieder konkurrenzfähige Prozessoren (Ryzen, Threadripper, EPYC) für alle Plattformen liefern. Binnen Jahresfrist ist AMDs Umsatz um 52,56 Prozent auf 1,756 Milliarden US-Dollar angewachsen und sequentiell ist der Umsatz immerhin um 6,62 Prozent gestiegen.

Der Bereich "Computing and Graphics" hat 1,086 Milliarden US-Dollar zum Umsatz beigesteuert und die Zahlen vom zweiten Quartal 2017 um 64,3 Prozent überflügelt. Sequentiell sehen wir einen Einbruch um 2,6 Prozent, der allerdings saisonaler Natur ist. Weitere 670 Millionen US-Dollar stammen aus der Sparte "Enterprise, Embedded and Semi-Custom", deren Umsatz im Jahresvergleich um 36,73 Prozent angewachsen ist. Der Vergleich zum Auftaktquartal 2018 zeigt hier eine Verbesserung um 25,94 Prozent.

Nach roten Zahlen in Höhe von einer Million US-Dollar im zweiten Quartal 2017 kann AMD diesmal 153 Millionen US-Dollar als operativen Gewinn verbuchen. Sequentiell ist das operative Ergebnis um 27,5 Prozent gestiegen. 117 Millionen US-Dollar (+1.571,43%) trug das Geschäftsfeld "Computing and Graphics" bei, weitere 69 Millionen US-Dollar (+331,25%) stammen aus dem Bereich "Enterprise, Embedded and Semi-Custom", welcher neben Server-Chips auch die für Spielkonsolen konzipierten SoCs umfasst.

Mit 116 Millionen US-Dollar Nettogewinn übertraf AMD nicht nur das erste Quartal 2018 um 43,21 Prozent, sondern auch die vergangenen sieben Jahre. Im letzten Jahr hatte unter dem Strich noch ein Nettoverlust in Höhe von 42 Millionen US-Dollar gestanden. Je Aktie gibt es 0,11 US-Dollar Gewinn nach 0,04 US-Dollar Verlust im zweiten Quartal 2017. Sequentiell ist der Gewinn je Anteil um 37,5 Prozent auf 0,11 US-Dollar geklettert. Wie es scheint, hat AMD die Trendwende endgültig geschafft.

Für das dritte Quartal erwartet AMD einen Umsatz im Bereich von 1,7 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung um sieben Prozent entspräche. Laut Dr. Lisa Su, AMDs Präsidentin und CEO, sind Prozessoren der Baureihen Ryzen und EPYC weiterhin sehr gefragt, während sich bei den Grafikprozessoren ein Einbruch abzeichnet, da diese beim Schürfen von Kryptowährungen von spezialisierten ASICs verdrängt werden. Die Investoren sind dennoch zufrieden: Seit Wochenbeginn ist AMDs Aktie von 14,13 auf 16,23 US-Dollar geklettert, ein Plus von 14,86 Prozent.

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