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Rekordumsatz für Apple dank teurer Smartphones

reported by doelf, Mittwoch der 01.08.2018, 11:16:34 Uhr

Am 30. Juni 2018 endete für Apple bereits das dritte Quartal des Geschäftsjahres und nie zuvor konnte Apple in einem dritten Quartal mehr Umsatz generieren. Zwei Faktoren ließen Apple die Erwartungen der Analysten übertreffen: Das Geschäft mit den Diensten und die stark gestiegenen Stückpreise bei den iPhones.

Apples Umsatzbringer
53,265 Milliarden US-Dollar bedeuten ein Umsatzplus von 17,3 Prozent. 29,906 Milliarden US-Dollar bzw. 65,86 Prozent des Gesamtumsatzes steuerten die iPhones bei, von denen Apple 41,300 Millionen Einheiten verkaufen konnte. Obwohl der Absatz stagnierte (+0,67%), ist der iPhone-Umsatz um 20,37 Prozent gewachsen - immer teurere Modelle machen dies möglich. Damit hat das iPhone X, welches zwischenzeitlich zum Ladenhüter zu werden schien, seine Mission erfüllt und dürfte auch einen Nachfolger erhalten.

Anders sieht es beim iPad aus: Obwohl hier der Absatz um 1,13 Prozent auf 11,553 Geräte angewachsen ist, sank der Umsatz um 4,59 Prozent auf 4,741 Milliarden US-Dollar. Für die Käufer sind Smartphones viel wichtiger als Tablets, die in der Regel nur zu Hause zum Einsatz kommen. Daher achten sie auf den Preis. Einen heftigen Absatzeinbruch um 13,33 Prozent auf 3,720 Millionen Computer gab es bei den Macs, deren Umsatz allerdings nur um 4,69 Prozent auf 5,330 Milliarden US-Dollar abgesackt ist. Wie bei den iPhones sind auch die Stückpreise für die Macs deutlich gestiegen.

Apples eigentlicher Star waren in den vergangenen Quartalen die Dienste, welche auch diesmal die iPhones mit einem Umsatzplus von 31,41 Prozent klar überflügeln konnten. Mit 9,548 Milliarden US-Dollar stellen sie 17,93 Prozent des gesamten Umsatzes und sind zu Apples zweitem Standbein geworden. Diesmal werden die Dienste allerdings von den "anderen Produkten" (AirPods, Apple TV, Apple Watch, Beats products, HomePod, iPod touch und Zubehör) übertroffen, deren Umsatz um 36,75 Prozent auf 3,740 Milliarden US-Dollar geschossen ist.

Weltweites Wachstum
Betrachtet man die geografische Verteilung des Umsatzes, fallen zwei Punkte auf: Im Jahresvergleich ist Apples Umsatz weltweit kräftig gewachsen, insbesondere in Amerika (24,542 Milliarden US-Dollar; +20,45%) und China (9,551 Milliarden US-Dollar; +19,33%). In Europa (12,138 Milliarden US-Dollar; +13,70%) und dem Rest Asiens inklusive Ozeanien (3,167 Milliarden US-Dollar; +16,05%) fiel das Plus geringer aus und Japan (3,867 Milliarden US-Dollar; +6,71%) war das Schlusslicht. Punkt zwei: Der übliche saisonale Einbruch in Amerika ist ausgeblieben, stattdessen fiel der Umsatz sequentiell lediglich um 1,20 Prozent.

Gewinne und Gewinner
Apples operativer Gewinn ist um 17,12 Prozent auf 12,612 Milliarden US-Dollar angeschwollen und Netto bleiben davon 11,519 Milliarden US-Dollar übrig, was eine Steigerung um 32,14 Prozent bedeutet. Möglich machte dies eine von 2,591 Milliarden auf 1,765 Milliarden US-Dollar gesunkene Einkommenssteuer. Der Gewinn je Aktie belief sich sogar auf 2,34 US-Dollar, ein Plus von 40,12 Prozent. Nachbörslich kletterte Apples Aktie an der Technologiebörse NASDAQ um 3,53 Prozent auf 197,00 US-Dollar.

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