Entfessele dein Jagdfieber

Weiterhin Probleme bei notebooksbilliger.de

Meldung von doelf, Dienstag der 19.11.2019, 21:16:03 Uhr

Wie die Kommentare einiger Kunden belegen, läuft bei notebooksbilliger.de nach wie vor nicht alles rund. Auch der Hinweis, dass man Probleme aufgrund des Wechsels des Warenwirtschaftssystems habe, wird auf der Shop-Seite des Händlers weiterhin angezeigt. Wenige Tage vor "dem Black Friday" sowie mitten im Vorweihnachtsgeschäft sind solche Pannen überaus ärgerlich.

Kunden, die sozusagen noch einmal Glück hatten, scheiterten in den vergangenen Tagen bereits mit dem Versuch, Waren bei notebooksbilliger.de zu bestellen. Auch wir hatten dies zwischenzeitlich versucht, konnten den Bestellvorgang aber nie abschließen. Derweil scheinen einige Bestellungen von Ende Oktober weiterhin offen zu sein, der Bestellstatus wechsle dabei unmotiviert von "in Bearbeitung" auf "Versendet", ohne dass etwas passiere. Die betroffenen Käufer klagen zudem, dass die Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst überaus zäh ablaufe. Telefonisch sei notebooksbilliger.de nach wie vor nicht zu erreichen und auf E-Mails kämen, wenn überhaupt, sehr widersprüchliche Antworten.

Gleiches gilt für die Bearbeitung von Rücksendungen: Gelegentlich werde der Eingang einer Rücksendung bestätigt, dann verschwinde dieser Status jedoch wieder. Auch der Kundendienst könne oft nicht prüfen, ob die Ware wieder eingegangen sei, geschweige denn Auskunft darüber erteilen, ob eine Rückerstattung des Kaufpreises veranlasst wurde oder wann diese erfolgen wird. Ein Kunde schreibt hierzu, dass notebooksbilliger.de nach schriftlicher Aussage des Zahlungsdienstleisters Paydirekt "momentan nicht in der Lage" sei "Aufträge, Retouren und Rückzahlungen zu bearbeiten". Dieser Kommentar datiert auf den 16. November 2019.

Seit Anfang November ist der Wurm drin
notebooksbilliger.de hatte zum Monatswechsel ein neues Warenwirtschaftssystem in Betrieb genommen und sich damit "trotz reichlich Vorbereitung und Planung" massive Probleme eingehandelt. So waren die automatisierten E-Mails mit Bestell- und Versandbestätigungen ausgefallen, die Hotline brach zusammen und der E-Mail-Server wurde überlastetet - zumindest kamen immer wieder E-Mail-Anfragen mit dem Vermerk "unzustellbar" zurück. Im Shop wurden viele Produkte als vorrätig angezeigt, obwohl diese gar nicht mehr lieferbar sind, und auch im Warenein- und -ausgang geriet so einiges durcheinander. Erschwerend kam hinzu, dass notebooksbilliger.de seine Kunden erst nach einer Woche über die massiven Probleme informiert hatte. Zumindest verzichtet der Händler darauf, die wütenden Kommentare seiner unzufriedenen Kunden zu löschen.

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