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Flash-Speicher wird wieder etwas teurer

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 23:01:26 Uhr

Seit Monaten kennen die Preise für NAND-Flash-Chips nur eine Richtung: Nach unten. SSDs und Speicherkarten sind so günstig wie nie zuvor, da es ein Überangebot an Speicherchips gibt. Doch nun wollen erste Hersteller ihre Produktion zurückfahren oder den Ausbau neuer Werke verschieben, was bereits zu ersten Reaktionen am NAND-Spot-Markt in Taiwan geführt hat: Die Preise sind binnen Monatsfrist um bis zu 5,46 Prozent gestiegen.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 3,021 US-Dollar zahlen und das ist der erste nennenswerte Preisanstieg seit Juni 2017! Diese Verteuerung um 4,42 Prozent kann den Preisrutsch des Vormonats (von September auf Oktober: -5,70%) aber nicht ganz ausgleichen. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Rückgang um 25,5 Prozent und binnen Jahresfrist ist der Preis der 64Gb-Chips sogar um 29,97 Prozent gesunken.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte einen Kurs von 2,221 US-Dollar und lag damit sogar um 5,46 Prozent über dem Preis von Anfang Oktober. Da sich diese Chips zuletzt nur noch um 2,55 Prozent verbilligt hatten, liegt das Preisniveau nun wieder über jenem von September 2018. Seit Januar ist der Kurs dieser NAND-Flash-Chips dennoch um 22,48 Prozent gefallen und der Blick auf November 2017 offenbart ein Minus von 27,89 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,820 US-Dollar. Sie sind im Monatsverlauf zwar nur um 0,36 Prozent teurer geworden, haben seit Jahresanfang aber auch nur 1,84 Prozent verloren. Auch der Vergleich mit November 2017 zeigt lediglich eine Verbilligung um magere 3,66 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1388 US-Dollar wert und notierte damit um 1,22 Prozent unter dem Stand von Anfang Oktober. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,23 Prozent verloren und der Vergleich mit November 2017 zeigt einen Einbruch um glatt zwei Prozent.

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