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Auch beim Flash-Speicher fallen die Kurse

Meldung von doelf, Freitag der 06.08.2021, 14:42:48 Uhr

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Nicht nur die Preise der DRAM-Chips zeigen wieder nach unten, auch für die Kurse der Flash-Chips geht es am Spot-Markt in Taiwan inzwischen wieder abwärts - allerdings in gemächlichem Tempo. Der allgegenwärtige Chipmangel bremst die Produktion weltweit aus, so dass es bisher nicht zu den angekündigten Engpässen beim Flash-Speicher gekommen ist.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,499 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Abschlag von 4,25 Prozent entspricht. Der Kurs dieser Chips stagnierte zu Jahresbeginn (-0,54%; +0,54%), bevor es im März (+3,12%) und April (+11,56%) zu einer spürbaren Verteuerung kam. Seit Mai fallen die Preise (-0,72%, -0,04%, -5,02%). Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips um 2,34 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,070 US-Dollar. Hier tut sich seit Jahresbeginn nicht allzu viel (-0,05%; +1,08%; +2,24%; +1,84%; +0,68%; +0,24%; -0,10%; +0,44%) und auch der Rückblick auf Juli 2020 zeigt lediglich einen geringfügigen Preisrückgang von 1,42 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 2,932 US-Dollar. Bei diesen Chips sind die Schwankungen seit Jahresbeginn etwas deutlicher, bewegen sich aber dennoch nur auf einem niedrigen einstelligen Niveau (-0,60%; +1,87%; +2,49%; -1,69%; -1,82%; +1,99%; +1,99%; -1,38%). Auch im Laufe der vergangenen zwölf Monate sind diese Chips um gerade einmal 2,49 Prozent günstiger geworden.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1834 US-Dollar wert und notierte damit um 0,24 Prozent schwächer als Anfang Juli 2021. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 0,29 Prozent verloren. Die seit Monaten gefürchteten Lieferengpässe sind bisher nicht eingetreten, da der Mangel an wichtigen Bauteilen die Hersteller weltweit ausbremst und somit auch weniger Flash-Chips benötigt wurden. Da kein schnelles Ende dieser Situation abzusehen ist, dürften sich die Flash-Kurse bestenfalls seitwärts bewegen.

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